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45)
'Böse ELF' im November 19
aus
11.11.02 18:35
eMail: URL: http://www.blitz-buch.de/Paraneua

Nachricht:

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Name: Eintrag 1720 fortgesetzt: Datum: Mittwoch, der 08. Mai, 2002 um 10 Uhr 24
Homepage: http://www.paraneua2002.de E-Mail: keine e-Mail
Dieses Konzil eines Papstes, der interessanterweise einen Botschaftsposten des Vatikans in Istanbul innehatte!, Anm. Paraneua)... Einrichtungen, die sogar älter sind als das Christentum, denn das Meßopfer ist nur im christlichen Sinne umgewandelter, uralter Mysterienkultus (Über Rom für die Bevölkerung zur gewollten Entkernung zunehmend profanisiert, was einem eigentlichen 'Mysterienverrat' gleichkommt, während die öffentliche, notwendige Deutung durch Rudolf Steiner für den modernen, mündigen Menschen - vgl. www.ethikinterkulturell.de - wohl notwendig geworden war, ihm aber unter Umständen zum tödlichen Verhängnis geworden ist! Anm. Paraneua).
Darinnen steckt das heutige Priestertum, das sich solcher Kampfmittel bedient! Wenn man also auf der einen Seite die allertiefste Verehrung hat sowohl für Kultus wie für Symbolik desjenigen, was da ist, und auf der anderen Seite sieht, mit welch schlechten Mitteln verteidigt wird, dasjenige, was da ist, und mit welch schlechten Mitteln angegriffen wird, dasjenige, was in die Menschheitsentwicklung herein will, dann sieht man erst, welcher Ernst heute notwendig ist, um zu diesen Dingen Stellung zu nehmen. Es ist ganz wahrhaftig etwas, was wohl studiert, was wohl durchdrungen werden muß. Und dasjenige, was von dieser Seite angekündigt ist, es ist erst im Anfange. Und es ist nicht an der Zeit, nicht richtig, dem gegenüber zu schlafen, sondern durchaus die Augen dafür zu schärfen! Nicht wahr, wir konnten uns lange .... das sektiererisch Schläfrige gönnen, das so schwer in unseren Kreisen zu bekämpfen war, und das noch so tief im Gemüte der Menschen drinnensteckt, die in der anthroposophischen Bewegung drinnenstehen (verhöhnt durch Peter Brügges Spiegel-Buch, ISBN 3 499 33050 4, und in zynischer, unlauterer Weise die Anthroposophie dem Verriss preisgebend wie es jetzt über die Bierl- und Dithfurt-Zulieferer gemacht wird aus den eigenen Reihen von 'Anthroposophen' ! Anm.Paraneua-Kampfhund).
Aber die Zeit ist vorüber, wo wir uns gönnen könnten, schläfriges Sektierertum zu treiben. Das ist tief wahr, was ich öfter hier betont habe, daß wir nötig haben, die weltgeschichtliche Bedeutung der anthroposophischen Bewegung (ohne gewollte Verkürzungen und Entstellungen, Hinzufügungen oder Weglassungen! Anm.Paraneua) wirklich ins Auge zu fassen und über Kleinigkeiten hinwegzusehen, aber auch die kleinen Impulse ernst und groß zu nehmen." Rudolf Steiner, Dornach, 30. November 1919, im Anschluss an die Invektiven der Kirche vom 11. (wieder eine "Böse Elf"!) November 1919 im Sieglehaus, Stuttgart, durch Domkapitular Laun samt Erwähnung der Broschüre des Professors Traub: 'Steiner als Philosoph und Theosoph', ISBN 3-7274-7370-3, Die Sendung Michaels, S. 118/119 sowie im Anhang Bemerkungen zum 11. November 1919
Gruß Paraneua!

1720.) Name: Anthroposophie und "Suprasidiarität"! Datum: Mittwoch, der 08. Mai, 2002 um 09 Uhr 47
Homepage: http://www.kampfhund-areal.de E-Mail: keine e-Mail
"... Nun, sehen Sie, ich bin durchaus gar nicht erpicht auf einen ... Kampf mit der katholischen Kirche, der, wie es scheint, von der anderen Seite jetzt ... aufgedrängt wird. (Das hat sich geändert, da die "Suprasidiaren" mit einer "Anthroposophie-Light" möglichst ohne Rudolf Steiner - und wenn, nur mit einem entstellten und verhöhnten - längst Wucher und Mimikry in Dornach, Köln, Diez und andernorts treiben: "dein wollen Unterhemd, Anthro-Light, deine wichtige UNO-Europa-Zugehörigkeit für finanzielle Abhängigkeit! Anm. Paraneua-Kampfhund-Bioeule!)
Derjenige, der auch die tieferen historischen Impulse der heutigen Bekenntnisse schließlich gut kennt, der wird sehr unwillig das Altehrwürdige bekämpfen. (Das besorgen zwischenzeitlich Leute wie der Miesbacher Kaplan und seine "Jooße" gründlich! Vgl. die qualvolle Erstkommunion-Feier am letzten Sonntag!) ... Und das heutige Priestertum ist durchaus nicht geneigt, irgendwie hereinkommen zu lassen dasjenige, was hereinkommen muß: das Geisteswissenschaftliche. Man kann auch voraussehen, daß der notwendige Kampf gegen so etwas, wie ich es Ihnen neulich vorgelesen habe, ja eigentlich grotesk ist! ... Ein Kampf, der in dieser Weise grotesk auftritt (Besetzung aller anthroposophischen Schalt- und Wirkstellen über die "Supra-Sidiaren" "Roms",Anm. Paraneua-Kampfhund-Bioeule), ..., ein solcher Kampf ist nicht leichthin zu nehmen. ('Extirpation' des nicht nur 'diutsen' Geistes, sondern weltweit über Schleierkarawanen Kadares und andere Entkernungsmanöver des neuen 'Welt-Ethos' bestellter Küngs, Drewermänner und anderer Grabtuch- und 'Hl.-Rock'-Renegaten oder 'man weiss gar nicht, ob die ersten Korinther Briefe überhaupt von Paulus stammen - Worte des Kaplans aus Miesbach! Anm. Paraneua)
Und insbesondere ist er dann nicht leichthin zu nehmen, wenn man ihn gar nicht gern eingeht. Denn sehen Sie, nehmen wir das Beispiel der katholischen Kirche. Mit der evangelischen ist es ja nicht anders, die katholische ist nur mächtiger ('Kraft und Herrlichkeit'-Doxologie! Anm. Paraneua), da haben wir die alterwürdigen Einrichtungen. Man braucht nur dasjenige, was den Priester umhüllt, wenn er Messe liest, jedes einzelne Stück des Meßgewandes (volle Montur ist zur Zeit bei allen nur möglichen Anlässen als Ritual samt römischem Kragen - Pfarrer Meudt, Limburger Dom, fürs 'Opus Dei' sehr gefragt! Anm. Paraneua), man braucht nur jeden einzelnen Akt der Messe (wird willentlich von den 'Kirchenbeamteten' zur Zeit demontiert und verdünnt, bzw. entstellt: 'Worte der Hl. Schrift' statt 'Wort des lebendigen Gottes', Anm. Paraneua) zu verstehen, dann hat man uraltheilige, ehrwürdige Einrichtungen (Demontiert seit dem Konzil)





1719.) Name: Politverdrossenheit unt Tibets Bergvagabunden! Datum: Mittwoch, der 08. Mai, 2002 um 08 Uhr 57
Homepage: http://www.kampfhund-areal.de E-Mail: keine e-Mail
Manch Kampfhund ist politischen Kampfes müde geworden:
Drum auch des öfteren sie Luft aus Tibets klarer Bergwelt sie ordern!
Hier bist du ganz mit die "im Reinen":
Herr Messmer trotz Zehenverlust auf Starbergs "Rotem Sofa" spielt des Nietzsches "Zarathustra", den Feinen!?
Die Bergluft in solchen "Höhen" ist sehr dünn:
Dem armen Nietzsche beim Übermenschentum der Wahnsinn dazwischenkam!
Die Schwester Nietzsches zeigt ihren Bruder als Museumsstück!
Sie hat samt Hysterie den Vorteil stets im Blick!
Drum wandte sich auch Rudolf Steiner von der Schwelle dort mit Graus:
Zerschelltes Menschentum wurd' von dem "Tibet-Theosophentum" gebeutet aus!
Jetzt haben Sie für Welt-Ökumenen halt 'nen Dalai, einen "Lama":
"Und "Sieben Jahr' in Tibet", wenn wir auch Zeit für so ein Machwerk hamma!
Dein blondes Haar, wunderbar?
Das "Freie Geistesleben" meldet aus britischer Feder hier "Teutonengefahr"!
Der Adler auf dem Euro starrer als jemals starrt:
Wer Anwalt für geistig!!! "Diutstum" ist, wird fürchterlich genarrt!
Hier scheint die "Liberalität" auch eines Pim Fortyn samt Rechtskurs eine aparte Spielart für Flucht!
Passt wieder nicht, auch diesem Mann gezeigt wurde es mit Wucht!
Doch scheint mir eines verräterisch unglaubwürdig:
Wer Islam-"Kultur" beschnuppert, weiss, das manch Derwisch und Medien-Sufi reinwollen unterm Rock und sonstwie wie in Trier nicht einer "Sophia" nur huldigt!
Das Welt-Assassinentum braucht itzo "schwarze Peters":
Sozialismus über "Jesuiten" nach faschistoider Kampfrichtung gibt's wohl später!
Wir gehn jetzt schnell zu Deutschlands Stadt, die ältest und römisch! ist:
Hier man von manchen Marxens liest!?
Trotz Hin und Her im Netzd ie Uni nach dem Marx-Murx wird benannt,
auch hier der atheistisch Studentenbund 'nen Kern und Rekrutierung fand!
Marx-Bischof Nomen als Omen repräsentiert:
Gottlose Frömmigkeit samt Wallfahrts-Ritual wird längst kreiert!
Sie können leicht so in der Welt rumkommen,
doch müssen dann zusammenkarren lassen nach Bedarf hie und da für "Kreuz-Demonstrationen" auch die "Frommen"!
"Da war bestimmt wieder so ein Anthroposoph tätig!" (Meinungsäusserung des Herrn Mersch von der Katholischen Umschau zum Kruzifix-Urteil im Hause Bioeules in Limburg!)
Sie wissen: "Der Mörder war immer der Gärtner" in jedem Fall:
Die bestellten Richter werden der "Sumpfrose im Teich" nicht nur in Dornach ein wüster Nacktschnecken-Befall!
Muths "Hochland" neue Orgien feiert:
Was da uns alles nicht nur über einen Pim und Lebed uns wurde angeleiert!
Gruß Kampfhund!



1718.) Name: Wirtschaftsethik" für sardinische Ferienhäuser? Datum: Mittwoch, der 08. Mai, 2002 um 08 Uhr 19
Homepage: http://www.wirtschaftsethik.de E-Mail: keine e-Mail
Als ob wir dieser Form der "Händler-Ethik" nicht schon auf Schritt und Tritt begegneten! Sie müssen bei GOOGLE eingeben: wirtschaftsethik ingolstadt, da haben Sie katholische Bastionen satt!
Sie kommen so nach Eichstätt auch,
wo's Steiner-Bücher in der Bibliothek gibt auch zuhauf!
Sie können nach der "Weissen Rose" "Dritten Reiches" fahnden,
die sich mit einem ProfessorMuth und seinem "Hochland" gut verstanden!
Der Mann hat, - berichtet wird - sich aufgebäumt:
Dass nicht mehr im "Hochland" von Menschenweisheit wird geträumt!
Der Reiche wird das "Hochland" schenken:
Der Arme mög' sich "subsidiar" bedenken!
Man schickt die "Anthroposophs" als "Hitlers" samt den "Mosaisten" auf den Schleudersitz:
Die schlimme Realität ist's und kein Witz!
Den "Protokollisten" beliebt's mit Entsetzen Scherz zu treiben:
Die Differenzierungen im Geistigen dass Volk soll lassen bleiben!
Das "Wort" auf keinen Fall sie lassen stahn!
Für Lemmingpolitik schenkt man Bevölkerungen nur Wahn!
Lasst sie nach Bedarf "Faschismus" oder "Sozialismus" spielen:
Manch "Dolchstoss" nicht nur in den "Netherlands" soll "Wichtigtuertum" abkühlen!
Es wissen Politiker verschiedenen subsidiaren Adels:
Der Rechtskonservatismus bestellt ist als Kulturbewahrer!
Drum ist es gar nicht dumm, trotz merkwürdiger Biographie bei Haverbeck zu lesen:
Auch wenn uns Hitler bestellt war, zu verhöhnen Heimat und deutsches Wesen (vgl. Gräfin Dönhoff vor ihrem Ableben!)
Frau Gräfin Dönhoff war samt "Zeit" nicht schuldenlos!
Die liberalisierte Politik entfachte nicht nur in der Frankfurter Provinz Limburgdas "Bodenlos"!
Nach schnellem Wirtschaftsaufschwung in den Sechzger Jahrenwurd' befunden:
Nun gilt's, dass "Deutscher Geist" (Steht in 2 Bänden bei "Kunst und Spiel", München,erworben,in Bioeules Bücherregal!) endlich wird jetzt überwunden!
Sex-Giehse bedrückt vor seinem Tod befand:
Wo esoterisch die Stimmung sich ändert:
Da ist's die suprasidiare Poltik, die selbstherrlich fürs Volk den Geist jetzt pfändet!
Und als mein Vater mich ins Luisengymnasien zu dieser Zeit mal fuhr:
"Lass jucken Kumpel" auf dem Filmplakat am Stachus visuell uns widerfuhr!
Sind das die Filme, die "Euch" jetzt so passen?
Nein, Papa, solcher Lockruf gilt doch denen, die dazu halt passen!
Nicht, dass die ältre Generation "so ohne" war:
Doch wurde hier in öffentlicher Schamlosigkeit gesehn des Schwachsinns Gefahr (vgl. Freud!)!
Das Luisengymnasium empfiehlt den Schülern über Chöre zwischenzeitlich Homoerotik:
Das "Hohe C" zur Entkernung des Geistes auf dem Vormarsch befindet sich stetig!
Hat man die Unmoral suggestiv überalle Kanäle so befördert,
so wird in Busch und Tal Herr Bush für neue Moral befördert!
Dann dürft Ihr sie zusammentreiben,
beim Moorhuhn wird die Homoerotik imTod wohl unterbleiben!
Die neue "Frömmigkeit" ist fürchterlich:
Sie zieht die Frommen übern Tisch!
Die Geistlichkeit weltweit wird gemustert aus:
Nicht nur im kleinen Miesbach fördert Laienaktivität über "Jooße" das Aus!
Der Jesuitismus uns mit "Kerschgeist" atzt:
Das Volk in Bayern keine Unschuld beim Trompetenschall mehr hat!
Die Erzbischöfe beherrschen die Welt:
Die Pracht und Schönheit des Zölibats Schönmänner-Verein gefällt!
Und ausserdem hast schnell du bei der Hand
'ne Möglichkeit, die Geistlichkeit bei passender Gelegenheit zu dividieren auseinand'!
Als durchaus gewollter Nebeneffekt:
Die Demoralisierung weltweit von christlicher Frömmigkeit ist bezweckt!
Keine "heruntergekommene Gottheit" mehr! Fischbachau, Ostern 2001!
Der Nietzsche-"Übermensch" weltweit muss her!
Gruß Paraneua-Bioeule!






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44)
Esoterikwustabgeräumt dur
aus
11.11.02 18:20
eMail: URL: http://www.guweb.com/cgi-bin/guestbook?id=JOHANNIS

Nachricht:

Montag, der 11. November, 2002 um 18 Uhr 10
Esoterikmarkt wohltuend bereinigt durch Rudolf -Steiner-Bücher (soweit sie noch ungefälscht zu haben sind!) (keine e-Mail / http://www.blitz-buch.de/Paraneua) schrieb:

Fortsetzung des letzten Paraneua-Eintrages aus: Anthroposophie als Kosmosophie, 1.Teil, S. 183 (Rudolf Steiner):
"Die neuere Menschheit muß nun nicht von der Erde hinausweisen, sondern auf die Erde weisen, wenn sie von dem Christus spricht, muß sie die Sonne in dem Menschen von Golgotha suchen. Mit der Anerkenntnis der Sonne als eines Geistwesens war eben verbunden eine menschenmögliche Vorstellung von Erdenanfang und Erdenende. Mit der Vorstellung von dem Jesus, in dem der Christus gewohnt hat, ist eine menschenmögliche und menschenwürdige Vorstellung (vgl. Drewermanns apodiktisches 'Nixwerth-Vielwerth'-Statement vom 'immer noch zu anthropozentrischen Weltbild'?!!! Anm. Paraneua-Bioeule-Odermenning) der Erdenmitte möglich, und von da an wird ausstrahlen nach Anfang und Ende hin, was wiederum den ganzen Kosmos so erscheinen läßt, daß der Mensch in ihm Platz hat. Man muß also einer Zeit entgegenleben, in der nicht aus den materialistischen naturwissenschaftlichen Vorstellungen Hypothesen gebaut werden über Erdenanfang und Erdenende, sondern in der ausgegangen wird von der Erkenntnis des Mysteriums von Golgotha, und davon ausgehend das kosmische Werden auch überschaut wird. Mit der äußerlich leuchtenden Sonne empfand der alte Mensch den außerweltlichen Christus. Mit der richtigen Erkenntnis des Mysteriums von Golgotha erschaut der Mensch innerhalb des geschichtlichen Erdenwerdens die Sonne dieses Erdenwerdens durch den Christus. Es glänzt so draußen in der Welt, es glänzt so in der Geschichte - draußen physisch, in der Geschichte geistig: Sonne dort, Sonne da.
Das gibt vom Gesichtspunkte der Freiheit aus den Weg zum Mysterium von Golgotha. Ihn muß die neue Menschheit finden, wenn sie über die Niedergangskräfte hinaus in Aufgangskräfte hineinkommen will.
Das muß eben ganz tief und gründlich erkannt werden. Und diese Erkenntnis wird keine abstrakte, keine theoretische bloß sein, diese Erkenntnis wird eine solche sein, die den ganzen Menschen ausfüllt, eine zu erfühlende undim Gefühl zu erlebende Erkenntnis. Nicht bloß ein Hinschauen zu Christus, ein Erfülltsein mit Christus wird das Christentum sein, von dem Anthroposophie wird sprechen müssen.
Man möchte immer den Unterschied wissen zwischen dem, was als ältere Theosophie gelebt hat, und Anthroposophie. Liegtdieser Unterschied nicht auf der Hand? Die ältere Theosophie hat wieder aufgewärmt die heidnische Kosmologie. Überall finden Sie in der Literatur der Theosophie die heidnische Kosmologie aufgewärmt, die für den modernen Menschen nicht paßt; sie redet ihm allerdings von Erdenanfang und Erdenende, (Hadayatullah Hübsch, der deutsche Islamist, von der hessischen CDU gefördert samt islamischen Prophezeiungen, die vor ein paar Jahren vor dem Limburger Rathaus an einem Stand auslagen: 'Islam heisst Demut und Liebe!'?!, wie mir ein etwa 13-jähriger, schwarzäugiger Iraner kundtat! Anm. Paraneua-Bioeule-Odermenning-Jokerbioeule1.de.vu!), aber das ist für ihn nicht mehr so. Und was fehlt diesen Schriften? Gerade diesen Schriften der älteren Theosophie fehlt die Mitte, fehlt überall das Mysterium von Golgotha. Und es fehlt ihnen gründlicher als selbst der äußeren Naturwissenschaft.
Anthroposophie hat eine fortlaufende Kosmologie, die nicht auslöscht das Mysterium von Golgotha, sondern es aufnimmt, so daß es darinnen ist. Und alle Entwickelung bis in die Saturnzeit zurück, ..., wird so gesehen, daß das Licht für dieses Sehen ausstrahlt von der Erkenntnis des Mysteriums von Golgotha. Man muß nur den guten Willen haben, solch einen prinzipiellen Gegensatz anzuerkennen, dann wird man über den Unterschied zwischen älterer Theosophie und der Anthroposophie gar keinen Zweifel haben können.
Und wenn insbesondere auch sogenannte christliche Theologen immer wieder und wieder zusammenstellen Anthroposophie und Theosophie, so rührt das lediglich davon her, daß diese christlichen Theologen eben vom Christentum nicht viel verstehen. Es ist ja doch tief bedeutsam, daß Nietzsches Freund, der wirklich bedeutende Basler Theologe Overbeck, sein Buch geschrieben hat über die Christlichkeit der modernen Theologie, indem er den Nachweis zu erbringen suchte, daß die moderne Theologie, auch die christliche Theologie, ebn nicht mehr christlich ist. So daß man sagen kann: Hier wurde auch schon von äußerer Wissenschaft darauf aufmerksam gemacht, daß die moderne christliche Theologie vom Christentum nichts versteht, nichts weiß.
Man sollte nur einmal gründlich erkennen, was alles zum Unchristlichen gehört. Die moderne Theologie gehört jedenfalls nicht zum Christlichen, sondern zum Unchristlichen. (Vgl. des Globalisierungs-Bischof-und Kardinal Lehmanns Schein- Kriege und -Debatten rund um die Beratungsstellen und die versäumte Abmahnung der Parteien zum §218, dessen Revidierung sogar politisch versprochen war! ANm. Paraneua!) Aber diese Dinge möchten sich die Menschen aus Bequemlichkeit aus ihrer Erkenntnis auchhinwegwischen. Sie dürfen aber nicht hinweggewischt werden, denn so viel wie weggewischtwird, so viel verliert der Mensch an Möglichkeit, das Christentum wirklich innerlich zu erleben. Das muß erlebt werden, muß erlebt werden, weil es der andere Pol ist zudem Freiheitserleben, das heraufkommen muß. Freiheit allein aber erlebt - erlebt werden muß sie-, würde den Menschen in den Abgrund hineinführen (vgl. Nietzsches Übermensch und der geschichtlich-politische Anarchismus, Bakunismus etc., Anm. Paraneua)
Der führer über diesen Abgrund kann ihm eben nur das Mysterium von Golgotha sein. (GA 207, S. 183-185, Vortrag vom 16. Oktober 1921 in Dornach)
Gruß Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule1.de.vu!

43)
Rudolf Steiner gegen Balf
aus
10.11.02 14:44
eMail: URL: http://www.weisseroseaktuell.de.vu/

Nachricht:

Eintrag vom 10.11.2002 / 14:41
Name: Irakkrieg-Androhung als Balfour-Strategie?
eMail: keine
URL: keine
Beitrag:
Es wurde schon überlegt, dass im Falle eines Atomschlages, der präventiv die Stärke einer Strahlung ähnlich wie beim Unglück? (war's eine Generalprobe?)von Tscho(e)rnobyl der Schaden kalkulierbar sei für Mittel-Europa! (Wie beruhigend!)
Vielleicht ist schon allein die Androhung eines solchen Präventivaktes als terroristischer Akt anzusehen, um den dritten Weltkrieg seit dem Kosovo-Desaster weiterzubewegen?
Es hiess ja auch gleichzeitig mit dem 11. September, dass Afghanistan im Rauch und Dunst der Düsenflugzeuge blind in die Luft geschossen habe und gleichzeitig jubiliert wurde, dass in dem für die Grossmächte freigehaltenen Korridor nicht nur Öl, sondern gewinnträchtige Drogen-Transporte nach dem Motto: "Gibst du mir, geb' ich dir!" flottgemacht wurden!
So gäbe in der Irrungs- und Wirrungspolitik ein bisschen Waffen-Inspektion und Drohung dem gewünschten Verlaufe von "Kriegen" den wichtigen Kick!?
Interessant auch bei Ahrimans zu lesen und schauen:
Hier sieht man Saddam Hussein nicht einfach nur trauern!
Was die Bevölkerung betrifft,
sonst in den Zeiten von Frieden sie ja über Bevölkerungspolitik sie zu dezimieren ist?
Oder sie zu gewöhnen: An Star-Trek-Illusionen!
Sagen wir jetzt wie Schopenhauer und Spengler zur Geschichte, dass sie sinnlos und erbärmlich ist?
Dass diese Situation auch für Sonntage gilt?
Vielleicht sind wir mit den Nachfolgern der Ludendorffs in heidnischen Kosmogonien befangen,
die vorn und hinten nicht als Hemd langen?
Aber ich lasse hier einen Berufeneren sprechen!
Ob wir in schwierigen Zeiten des Lebens, das auch in der Vergangenheit auf andere Weise schwierig war, pflegen wollen oder heilen unsere Gebrechen?:
"Versetzen Sie sich nur recht in das Entstehen einer heidnischen Kosmogonie. Es gibt ja allerdings heute vielfach die Vorstellung, daß diese heidnischen Kosmogonien Erdichtungen der Völker sind. Man hat die Vorstellung: So wie heute der Mensch seine Gedanken in Freiheit aneinanderkuppelt und wieder auseinanderreißt, so haben einstamals die Menschen ihre Kosmogonien ausgesponnen. Aber das ist ja nur eine verirrte Universitätsansicht und geht dieVernunft nichts an. Worum es sich handelt, das ist, daß der Mensch ganz so drinnenstand im Weltenschauen, daß er nicht anders konnte als in dieser Weise hinzuschauen auf den Weltenanfang, wie es sich ihm in der Kosmogonie, in den Mythen darstellte. Es war darin keine Freiheit, es war durchaus etwas, was sich dem Menschen mit Notwendigkeit ergab. Er mußte hinschauen auf den Erdenanfang; er konnte gar nicht anders, er konnte das nicht unterlassen. Das stellt man sich heute gar nichtmehr richtigvor, wie da der Mensch durch einen instinktiven Erkenntnisgehalt sich den Erdenanfang, in gewisser Weise auch das Erdenende, vor die Seele stellte.
So kann sich der Mensch heute das Mysterium von Golgotha nicht vor die Seele stellen. Das ist der große Unterschied beim Christentum gegenüber den alten Götterlehren. Wenn der Mensch den Christus finden will, dann muß er ihn in der Freiheit finden. Er muß sich frei zu dem Mysterium von Golgotha bekennen. Der Inhalt der Kosmogonien drängte sich dem Menschen auf. Das Mysterium von Golgotha drängt sich dem Menschen nicht auf. Er muß in einer gewissen Auferstehung seines Wesens in Freiheit an das Mysterium von Golgotha herankommen.
Zu einer solchen Freiheit wird der Mensch geführt durch das, was ich in diesen Tagen als die Aktivität des Erkennens bei anthroposophischer Geisteswissenschaft bezeichnethabe. Wenn ein Pastor meint, er könne die 'Akasha-Chronik' in einer 'illustrierten Prachtausgabe' empfangen, also, er könnesie so empfangen, daß er sich nicht in innerer Aktivität anzustrengen (vgl.: 'Der Erleuchtung ist es egal, woher sie kommt', Anm. Paraneua-Bioeule) brauchte um das, was zwar in Begriffen vor seine Seele treten muß, was aber zu Bildern werden muß (Dilemma der Folgen des häufigen Fernseh-Konsums! Anm. Paraneua-Bioeule), so zeigt er, da er nur veranlagt ist, dieser Pastor, für eine heidnische Erfassung der Welt, nichtfür eine christliche Erfassung; denn zu dem Christus muß der Mensch in innerlicher Freiheit kommen. Gerade wiesich der Mensch zu dem Mysterium von Golgotha stellen muß, gehört zu seinen intimsten Erziehungsmitteln zur Freiheit.
Der Mensch wird gewissermaßen schon durch das Mysterium von Golgotha, wenn eres richtig erlebt, losgerissen von der Welt. Was tritt denn da ein? Der Mensch kann jetzt in einer Scheinwahrnehmungswelt leben, denn in dieser Scheinwahrnehmungswelt wogt etwas auf, was ihn zu einem geistigen Sein führt, zu dem geistigen Sein, das garantiert ist in dem Mysterium von Golgotha. Das ist das eine. Das andere aber ist: Die Geschichte hat aufgehört, Sinn zu haben, weil Anfang und Ende weggefallen sind; sie bekommt wiederum einen Sinn, weil ihr dieser Sinn von der Mitte aus gegeben wird (so hätten Schopenhauer und Oswald Spengler nicht das letzte Wort bei der Geschichtsbetrachtung! Anm.
Paraneua-Bioeule). Man lernt erkennen, wie alles, was vor dem Mysterium von Golgotha liegt, hintendiert, hinzielt zu dem Mysterium von Golgotha, wie alles, was nach dem Mysterium von Golgotha liegt, ausgeht von diesem Mysterium von Golgotha. Die geschichte bekommt wieder einen Sinn, während sie sonst eine Scheinepisode ist ohne Anfang und Ende. Indem dem Menschen die äußere Wahrnehmungswelt als Schein gegenübertritt wegen seiner Freiheit, wird ihm die Geschichte, die das nicht darf, zu einer Scheinepisode; sie steht ohne Schwerpunkt da. Sie löst sich auf in Dunst und Nebel, was sie im Grunde genommen schon bei Schopenhauer theoretisch tat. Durch die Hinneigung zu dem Mysterium von Golgotha bekommt das, was sonst geschichtlicher Schein ist, innerliches Leben,geschichtliche Seele, und zwar eine solche, die verbunden ist mit alldem, was der Mensch im modernen Zeitalter braucht, was er braucht, weil er angewiesen ist darauf, daß sein Leben sich in Freiheit entwickelt. Wenn er durchgeht durch die Pforte des Todes, hat er sich hier die große Lehre der Freiheit entwickelt, Freiheitsentfaltung angeeignet. Das Bekenntnis zu dem Mysterium von Golgotha, das wirft hinein in das Leben das Licht, das sich ausgießen muß über alldem, was frei ist im Menschen. Und der Mensch hat die Möglichkeit, sich vor der Gefahr zu retten, daß er hier im Scheine die Veranlagung für die Freiheit hat, diese Freiheit aber nichtentwickelt, weil er den Instinkten, den Trieben sich hingibt, nach dem Tode daher der Notwendigkeit verfällt. Indem er nun ein religiöses Bekenntnis, das ganz anderer Art ist als die älteren religiösen Bekenntnisse, zu dem seinigen macht, indem er ein nur in der Freiheit lebendes religiöses Bekenntnis seine ganze Seele ausfüllen läßt, artet er sich zum Erleben der Freiheit um.
Das ist es nämlich, was im Grunde genommen nur wenigen Menschen der heutigen Zivilisation aufgegangen ist: daß erst die Erkenntnis in Freiheit, die Erkenntnis in Aktivität zu dem Christus, zu dem Mysterium von Golgotha führen kann. Den Menschen war die historische Nachrichtder Bibel gegeben ...
Gewiß, das Evangelium wird niemals seinen Wert verlieren. Es wird einen immer größeren Wert bekommen, aber zu dem Evangelium muß hinzutreten die unmittelbare Erkenntnis des Wesens des Mysteriums von Golgotha. Der Christus muß auch durch die Menschliche Kraft allein (sollten alle schriftlichen Zeugnisse verschwinden oder gänzlich gefälscht werden, was unwahrscheinlich ist,
Anm. Paraneua-Bioeule), nicht bloß durch die aus den Evangelien wirkende Kraft. erkannt, gefühlt, empfunden werden können. Das ist es ja, was für das Christentum durch die Geisteswissenschaft angestrebt wird. Die Geisteswissenschaft versucht, dieEvangelien zu erklären. Sie fußt aber nicht auf den Evangelien. Sie schließt nicht aus den Evangelien. Sie kommt gerade dadurch zu ihrer hohen Bewertung der Evangelien, weil sie gewissermaßen hinterher entdeckt, was alles in den Evangelien steckt ...
So hängen mit der ganzen neueren Menschheitsentwickelung auf der einen Seite die Freiheit, der Wahrnehmungsschein und auf der anderen Seite das Mysterium von Golgotha und der Sinn des geschichtlichen Werdens zusammen. Dieser Ablauf von allerlei Episoden, wie man ihn heute kennenlernt in der landläufigen gescvhichtlichen Darstellung, er bekommt eben erst Gewichtigkeit, wenn man das Mysterium von Golgotha in die geschichtliche Entwickelung hineinstellen kann.
Das wurde von vielen Leuten doch in der richtigen Weise empfunden, und sie haben das richtige Bild dafür gebraucht. Sie haben sich gesagt: Man hat einstmals hinausgeschaut indie Himmelsweiten, man hat die Sonne erblickt, wie sie heute erblickt wird, so daß es Physiker gibt, die da glauben, da draußen schwimme im Weltall ein großer Gasball. Ich habe es oft gesagt: Die Physiker würden sehr erstaunt sein, wenn sie einen Weltballon bauen könnten - und da, wo sie einen großen Gasballon vermuten, würden sie einen negativen Raum finden, der sie im Nu überhaupt nicht nurin das Nichts, sondern jenseits des Nichts hinüber, weit hinüber über die Sphäre des Nichts befördern würde. Das, was man da an materialistischen Kosmologien heute entwickelt, das ist ja pure Phantasterei. So hat man sich nicht vorgestellt in älteren Zeiten: die Sonne - ein Gasball, der da draußen schwimmt, sondern die Sonne war ein Geistwesen. Das ist sie auch für den wirklichen Weltanschauer heute noch: ein Geistwesen, das sich nur äußerlich in der Weise repräsentiert, wie das Auge eben die Sonne wahrnehmen kann. Und dieses zentrale Geistwesen empfand die ältere Menschheitals eins mit dem Christus. Die ältere Menschheit wies auf die Sonne, wenn sie von dem Christussprach. ..."
(vielleicht folgt bald eine Fortsetzung dieses Textes, der nachzulesen ist bei Rudolf Steiner: Anthroposophie als Kosmosophie, GA 207, Erster Teil, - S.183 und einige davor!)

Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning-jokerbioeule1.de.vu-jokerbioeule etc.!


42)
Zigaretten und Beschluss-
aus
09.11.02 13:54
eMail: URL: http://www.guweb.com/cgi-bin/guestbook?id=JOHANNIS

Nachricht:

Samstag, der 09. November, 2002 um 13 Uhr 46
Zigaretten und Beschluss-Potenz! (keine e-Mail / http://www.blitz-buch.de/Paraneua) schrieb:

Frage bei den neuen Beschlüssen:
Ob wir anlässlich des Beschlusses zukünftiger Aufdrucke auf Zigaretten-Packungen mit einer Impotenz der Beschluss-Schliessenden rechnen müssen?
Frage auch beim Betrachten eines Fotos meines rauchenden Künstler-Vaters Wilhelm Braun:
Ob der Zigarettenrauch impliziert impotentes Künstlertum?
Frage beim Betrachten der Bilder meines Vaters:
Wie lange übersteht Künstlertum die Impotenz des aktuell angezettelten Welt-Theaters?
Gruß Paraneua!

41)
Auch die Rolle der Kohl-K
aus
09.11.02 12:15
eMail: URL: http://www.google.de/search?q=cache:6A3Hl8mAVhwC:w

Nachricht:

Protokolle lassen sich durchaus auseinandernehmen!

Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning-www.guweb.com/cgi-bin/guestbook? id=JOHANNISKRAUT-jokerbioeule.de.vu!

40)
 
aus
09.11.02 11:59
eMail: URL: http://www.www.guweb.com/cgi-bin/guestbook? id=JOH

Nachricht:

Reichskristallnacht, Armenien, 11. September, Erfurt, 23. Oktober! no e-mail / http://www.jokerbioeule1.de.vu

Eintrag vom 9.11.2002 / 11:44
Name: Wer spricht von Armenien?
eMail: keine
URL: http://www.3sat.de/specials/karussell/39139/index.htm?nr=1undvon=
Beitrag:
Es heisst, dass Balfours Israel an türkischer Stärke Interesse habe?
Drum wird gesprochen wenig in jüdisch stark besetzter Presse?, wieviele Armenier durch Türken kamen zugrabe?
Doch steckt dahinter mehr als Rollenspiel!
Die Mitte gilt es über lange Strategien auszuschalten ganz kühl!
Paris mehr die Verbindung pflegt zu dem Iran?
Cohn-Bendit führte mehr Marcuse-Ideologien für neue Pop-Kulturen an!
Fragt einmal bei dem Gerhoch nach!
Fragt, warum es so tief den PISA-Turm für Deutschland gab!
Fragt, warum die Jahrtausend-Flut geschah als Waldröslein-Experiment!
Fragt ruhig, auch ob lanciert es war, dass Schröder dorhin ist als erster hingerennt?
Beuget die Knie, Neurotiker!
Levate!
Schweiget still, Lämmer und individuelle Kritiker!
Der Holocaust sitzt im Genik!
Die Kollektivschuld trübt uns sehr den Blick!
Ein Moskauer Theater wurd' im aktuellen Kuba-Film fast gleichzeitig mit aktuellem Terror-Akt gezeigt!
"Eugen Onegin" die Stichwort-Politik betreibt!
Vielleicht war Reichskristall-Nacht ein gefädelter Balfour-Akt!
Als Nachfolge man ebenso menschenverachtende 11. September und 23.Oktobers mit leichtherzig geopferten Märtyrern man hat!
Das Wirtschafts-Weistum ist stets Parvenu!
Bankiers und Kaufleut' rauben Byzanz aus, aber wie!
Ich lese bei Georges Duby übers Mittelalter interessiert!
Erfahr, wie Nicola Pisano Moses dem Olymp zuführt!
So gilt ein neuer Hüter für alte Schwellen!
Der Krebsgang gilt in angerichtete Höllen!
Das Goetheanum in Steiner-Schriften nicht mehr sehr belesen ist:
"Dem 'Geiste', 'nicht dem Worte' verkitschter 'Boden-vom-Plato' sich verpflicht'!
So sind Sie nach der aktuellen Nummer Goetheanums an der politischen Misere selber schuld!
Ihr Karma war's und seine 'Huld'!
Drum sollt' Ihr nicht nach Balfours und Rule Britannica forschen!
In euer Herz blickt schnell hinein,
derweil Strategen politisch spinnen Fäden fein!
Schuld, schuldig ist der Mensch als Holocauster oder anders ständig!
Flectamus Genua!
Gebeugte Rücken überspringt der Bock behendig!
Und gleich kommt auch der Dalai, der Lama!
Sagt Goetheaner, habt die Arbeitervorträge für Arbeiter am Goetheanum Ihr nimma?
Vielleicht kommt ja ein neu von dem Fiori verküdet "Drittes Reich"?
'nen Strauss von zorngen Fiorettis ganz frei von Sanftmut schick ich den selbsternannten Idioten absichtsvollster Idiotie
sogleich!

Gruß Kampfhund gegen verordnete Weltbevölkerungs-
Idiotie, die den Untergang des Abendlandes forciert!

09.11.2002 / 11:54 Uhr

39)
Reichskristallnacht, Arme
aus
09.11.02 11:56
eMail: URL: http://www.guweb.com/cgi-bin/guestbook?id=JOHANNIS

Nachricht:

Gruß Jokerbioeule!

38)
Rudolf Augstein zwischen
aus
08.11.02 9:32
eMail: URL: http://www.blitz-buch.de/Paraneua

Nachricht:

"Ein restloses Verstehen ist ja auch bei so ganz außergewöhnlichen Dingen nicht erforderlich." Übernahme des Zitates von Kurt Schwitters aus Rudolf Augsteins "fümms, beeee", FAZ Nr. 260, S. 41!
Und Jens Daniels "Spiegel" verbleibt!
Deutschland, "als Werk Augsteins", dem Wahnsinn zutreibt!
Und, da "sie nicht wissen, was sie tun":
Genügt es zu sagen "Verzeihung"?
Nicht um unser Testament und seine Güte zu korrigieren,
sondern zu beschreiben die Wege der Wirrung!
Auf dem Weg zwischen "Oberarzt" und "fümms, beeee" (Zwei sehr verschiedene Artikel von Rudolf Augstein, zitiert in FAZ ebda.)
ich den Fluch des Kant'schen Imperiums ich seh'!
Stammelte nicht Notker, der Stammler besser!
Das Riesengeschlecht der Verlage und des Journalismus! Sind sie nicht oftmals Vampire gewesen?
Schaffen sie nicht aus Willkür die Involutionen,
um ihrem Ruhme aus offensichtlich angezetteltem Schicksal zu frönen?
Jetzt journalistisch über "Deutschland" zu sprechen,
ist bei einem fast Toten zu diagnostizieren Gebrechen!
Ich habe den "Spiegel" immer ungern gelesen!
Aber die Bedrängnisse müssen kommen, um daran zu genesen!
Verdienstfrei ist natürlich auch bei Riesen keine Tat!
Beerbt den Hermes die Legion der Vampyrs hat!
Drum ist bei Adolf Muschg es sinnig querzulesen!
Es zittert nicht umsonst in Schulen, wer bei Schulmeister Dracula gewesen!
Die Worterarbeitung hat ihren Preis!
Von angezettelten Involution Ahasverus was weiss!
Die Weltbevölkerung darf fröhlich lallen!
Der Börsenkurs für Wert- und Worterschöpfung derweilen könnte fallen!
Bei Waschbär gibt es Duftöl zum Entzücken!
Das reibt sich grünes New Age auf Bauch und Rücken!
So bist du fast schon wie im Paradies!
Auch Panda dies ermöglicht es!
Und während Vibratoren brummen,
Vampire politisieren für die in Unkenntnis gehaltnen "tropfen" Dummen!
(Dass Königsberg inzwischen samt Kant verrottet ist!
Wen wundert dies?)

Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning.de.vu-jokerbioeule1.de.vu-jokerbioeule.de.vu!

37)
Nachtigall!
aus
07.11.02 18:49
eMail: URL: http://www.jokerbioeule1.de.vu/

Nachricht:

07.11.02 - 18:48
eMail: Keine URL: http://www.jokerbioeile1.de.vu

Nachricht:
Moskau-Basel-Verlag, Symptomatologische Illustrationen, aktuelle Ausgabe:
"Und man glaube nicht, dass Gedanken, dass Behauptungen nicht objektive Mächte sind! Sie sind objektive, reale Mächte! Und es ist ganz unausbleiblich, dass sie ihre Wirkungen nach sich ziehen ... Unsere Gedanken, die die Welt durchfluten, werden sich in den Taten der Zukunft entladen." Rudolf Steiner, 30.12.1916, GA 173

Übernahme des Zitates durch Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule!

36)
Nachtigall!
aus
07.11.02 18:48
eMail: URL: http://www.jokerbioeile1.de.vu/

Nachricht:

Moskau-Basel-Verlag, Symptomatologische Illustrationen, aktuelle Ausgabe:
"Und man glaube nicht, dass Gedanken, dass Behauptungen nicht objektive Mächte sind! Sie sind objektive, reale Mächte! Und es ist ganz unausbleiblich, dass sie ihre Wirkungen nach sich ziehen ... Unsere Gedanken, die die Welt durchfluten, werden sich in den Taten der Zukunft entladen." Rudolf Steiner, 30.12.1916, GA 173

Übernahme des Zitates durch Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule!

35)
Nachtigall international!
aus
07.11.02 10:50
eMail: URL: http://www.odermenning.de.vu/

Nachricht:

Datum: Donnerstag, der 07. November, 2002 um 10 Uhr 37
Homepage: http://www.jokerbioeule1.de.vu E-Mail: keine e-Mail
Sozialismus und FAZ!
Hier fühlt sich Rechts freilich zum Kontern verpflichtet!
Lang vorbereitet wird unserem Krebsgang in die Hölle zugearbeitet!
SPD befreit sich vom lästigen Godesberger Korsett!
Dafür der Anthroposophie über Herrn Pranges Vorschlag Vergleichbares wird verpasst!
Die neuen Lohengrins singen ihren Konfuzius-Schwanengesang!
Ist's Weisheit, ist's List?
Bei 36 Konfuzius der Akademiker-Konfuzius in Schweizer Version einzusehen ist!
In Limburg an der Lahn!
Da hab' in Hessen die Folgen des Sozialismus in Bondarews Nachtmar-Vision gesehn!
Doch gab's schon länger das Schablonentum!
Drum fing mein Trauern nicht erst 1994 in Limburg an!
Doch wirkte hier der Antichrist besonders stark!
Franz Kamphaus Bioeules Vorwurf des Faschismus kränkt!
Wo man doch fortschrittlich auf allen Ebenen
selbst über Kirchen-Aktionen bestrebt war, Gläubige sozialistischen Höllen zuzubewegen!
Wie frei ist Sozio-Faschismus und wie tolerant?
Ein Sozio-Faschismus-Chamäleon, das Rudolf Steiner in "geschichtlicher Symptomatologie" erkannt!
Verlotterung in Hessens Schulen gilt!
Die neuen Fenster gibt's nicht nur in Limburgs Kästner-Schule, wenn angefaultes Holz aus seinem Rahmen fällt!
Die Erich-Kästner-Weltentvölkerungs-Sing-Sang-Kindertheater-Ideologie!
Die wird getrommelt, aber wie!
Und wenn zur Schule bringst dein Kind!
Im Kindergarten war es hoffentlich bestimmt!
Drum kennt sich ja die ganze Kinderschar,
die ja seit Ende Windelalter schon beisammen war!
Das Muster ist bekannt aus Sozialismus-Staaten,
wo Mütter in der Arbeitswelt mit Arbeitsplatz auch ihren Kindergartenplatz fürs Kind gleich hatten!
So ist jetzt hier für unsozialen Wohnungspreis
behindert nicht der Mütter notwendiger Arbeitsfleiss!
Auch Krippen spriessen aus dem Boden!
Die heiligen Familien jedoch durch Sozialismus werden überboten!
Die Ehen werden nicht, wie FAZ ganz richtig bemerkt,
mehr wie die irregulären? Partnerschaften gestärkt!
Das Geld gibt's, wo die Kinder sind!
Im gleichgeschlechtgem Partnerbund auch Adoptionen gibt's in Mengen bald!
So braucht kein Detlev mehr 'ne Frau aus einer Rippe!
Die FAZ für CDU-CSU für kinderlosen Ehe-Luxus bedauert Diskussion um das Gesplitte!
Die Ehe-Ideologie auch leider bei Kardinal-Meissner Esoterik meidet!
Der Esoterik "ehern" Bund die Geister scheidet!
Hier wird dann rechtskatholisch das Kind zur vitalen Ideologie!
Die Josephs-Ehe wie das echte Vegetariertum auch rechtskatholisch als gefährlich eingestuft wird aber wie!
Das wäre störend für Geschäfte aber wie!
Doch esoterikfreies (von echter Esoterik wie bei gewissen griechischen Mathematiker!) Vegetariertum das wird für willensschwaches, manipulierbar Stimmvolk durchaus gefördert, wie man sieht!
So bleibt wie Kardinal Meisner der Geyer Christian in ehern Ehehintergrund-Diskussionen merkwürdig blass!
Man hat nicht erst seit "Hochland"-Tagen und den Stimmen von Maria Laach auf unkorsettiertes Steinertum 'nen Hass!
Das gibt's in Köln durchaus genehmigt für die Familien von Heil!
Hier wird das Wollhemd samt türkischer Sufi-Wolle zuteil mit Akzeptanz!
Auch sollen gewisse Gottschalks, einst in Kirchseeon tätig!
Solch Kurse durch Waldorf-Aktivitäten in Eltern-Gemeinschaften bestätigen jetzt weiter nördlich stetig!
In türkischen Köln verbindet sich mit Wollhemd ganz
des Fundamentalismus Sufi-Woll-Akzeptanz!
Die echten unerschrocknen Steiner-Jünger, für die empfiehlt Herr Prange ein Godesberger Programm, das macht nicht Bioeulen nur bänger!
Ich weiss, dass die Scharia wie die Caine fast Schicksal wird!
Dass Tibi Bassam in FAZ seit einger Zeit kein oder wenig Platz gehört!
Dafür der Steinbach Udo, nicht der Norbert!
In Ökumenen für Wirtschaft-Weise durchaus günstig fährt!
Doch sollten wir mit dem leicht linkslastigem marx-murx-freiem Herzen für Zukunft durchaus Rechts aussen bei dem Norbert lesen!
Warum Schuldige nicht nur die Möllemanns, sondern auch die Norbert Steinbachs ausstossen!
Ein krankes Herz macht freilich kranke Nieren,
drum gesundheitsbeschlüsse Hessens Kinder vor ihrem Schulanfang in Gesundheitsämtern mit dem Uringlas beschämen und vexieren!
Gesundheitist im Sozio-Faschismus Pflicht!
Ein jeder Pferdehändler bei dem Gaul die Zähn besieht!
Ich hab verweigert für den Sohn
der Schulreif Prüfung Uringlas-Hohn!
Doch bald die jüngre Eltern-Generation:
die joggt und trimmt für neue Gesundheitsreligion!
Das gilt für Miesbachs Stadtwald-WestEnd auch!
Hier joggen Richter, Rentner, Wohlstandsbauch!
Der Body ist ein lustig Tier!
Sozio-Faschismus tut etwas dafür!
Drum kriegen in der Schul' die Eltern auch gesagt,
was eigentlich dem Kinder-Body zum Frühstück behagt!
Und dass es jetzt 'ne heilge Pflicht:
Ganz ökologisch fürs New-Age das Pausen und Schulfrühstück zur Kostensenkung auf dem Gesundheitssektor unser täglich Brot wird' angericht'!
Die dummen Alten müssen lernen,
Die Elternobhut gilt's für irdische Paradiese und ihre PISA-Türme zu entfernen!
Dafür gibt's jetzt ja offne Türen!
Die Herden-Verlage sie für uns aufspüren!
Und sagen Sie nur nicht, der Menschenaff' fräss nie Verschimmeltes!
Im irdischen Paradiestum von Schimmeltum für Zukunfts-Ideologie da wimmelt es!
Gruß Paraneua-Bioeule-Odermenning!


34)
Sozialismus und FAZ!
aus
07.11.02 9:44
eMail: URL: http://www.blitz-buch.de/Paraneua

Nachricht:

Gruß Paraneua!

33)
Langobarden-Pein!
aus
06.11.02 10:57
eMail: URL: http://www.jokerbioeule.de.vu/

Nachricht:

Datum: Mittwoch, der 06. November, 2002 um 10 Uhr 51
Langobardische Kunst und ihre Verfolgung durch Rom! (keine e-Mail / http://www.jokerbioeule1.de.vu) schrieb:

Eineschwierige Geschichte nicht nur rund um Tassilosschweres Schicksal ist das schon!
Wir können einen grossen Bogen bis zu Ludwig II. und seinen tragischen Tod hier spannen!
Karthago wird zerstört! War ein langes Verlangen!
Sie wissen, dass gar manche Verschwörungsheorien durchaus bei mir verfangen!
Bei Klassizismen nicht nur eines Paul Ernst, es dämmert mir, warum der Rienzi-Freund Ludwig auf einmal dazu übergeht zur Baulust, dass noch heute seine Schlösser zur Finanzierung bayrischen Staatssäckels prangen!
Warum Bismarck Ludwig in "den See geschmissen", wird nicht so sehr durch Guglmänner als durch Geschichtszusammenhänge erwiesen!
War Ludwig II. ein "Arianer"?
Der als König sich getraute, Freiheit als gemeinsames Ziel von Volk und Fürst und künftiges Ziel fern von brutalen "internationalen" Hasstiraden zu ahnen!
Solche Freiheit wollten ja die Illuminaten-Sozialisten nicht!
Während Flügelpolitik samt gemauerten Bismarcktürmen und ihrer respektablen von Marx auch avouierten Sozial-Gesetzen durchaus ist erwünscht!
Gebt Freiheit keine Chance!
Giesstlieber Staatsmänner für Preussens gedemütigt, doch hochgezüchtet Gloria - haut es in Stein! - oder giesst es in Bronzen!
Deutschorden rechts für Junker durchaus und Stoibers erwünscht!
Linksliberal das Illuminatentum nur grinst!
Wer sah am Tag vor der Wahl den Schröder-Zombi augen- seelenlos in Dortmunds Hall!
Es geht um Ochsenkriege nach wie vor!
Wer Ochsen für Strategen wählt, der ist ein Tor!
Der Dutsche Orden laut SZ bei Kamphaus Franz sei schon einmal vorstellig geworden!
Er könne Gelder für des Malthus Dämonium ordern!
Angeblich hat der Franz nicht angebissen!
Nah Frankfurts Illuminatis gibt's bei Banken ja noch grössre Riesen!
Gebt Mittlern für Mitte keine Chance!
Balfours Daimonium lebt vom Rotschwarz nicht von Byzanz!
Warum wir jetzt ein durchzensiertes Putin-Russland haben?
Hier dürfen Sie auch Langobarden und den tragisch umgekommenen bayrischen König Ludwig II. fragen!
Sein Klassizismus ist vergleichbar dem des Julian Apostat!
In Zeiten verordneten Allgemein-Alzheimers Verlebendigung von Wahlverwandtschaften über die Geschichte keine Chance hat!
Ich lese manches bei dem Benno Hubensteiner:
In Paraneuas Gedankenflucht-Reisen der Tilmann Riemenschneider wurd erkannt:
Ich sag' hier wie bei des Petrus Verrat die Magd:
Das war von "ihnen" auch Einer!
Der hatte eine Stimme ... Sie kennen den Song?
Ganz schnell an verschiedenen Zeichen die Freiheit kennt den gewissen - Ton!
Sollten Sie und ich tatsächlich werden alt!
Ein Alzheimer vielleicht wie Miesbachers ehemaligen Pfarrer Dorfner stellt kalt!
Davor sollten Sie in der "Geheimwissenschaft" unter den Ladentischen und der geschichtlichen Symptomatologie des verstorbenen, vielfach totgeschwiegenen und verleumdeten Geisteswissenschaftler Rudolf Steiner lesen!
Freiheit entfaltet fern aller forcierten Sozialismen ihr esoterisches Wesen!
Gerade in den Zeiten der Stichwortpolitik
larvieren Sie sich zwischen verordneten Alzheimern und Akasha-Chronik hindurch durch einen schnellen Klick!
Und in dem gewollten Verwirrspiel der "Illuminaten-Jesuiten-Politik" Gleichzeitigkeit nach esoterischem Gesetz entrollt sich bei scheibarer Ungleichzeitigkeit mit einem Blick!
Wenn Sie einmal Zeit für einen Ausflug in bayrische Gestade haben,
sollten Sie zwischen Bismarckturm und Schloss Berg sowie Grabkapelle auch des Herrn Pocci konstantinopolische Dudelsackpfeife mit ihren aufschlussreichen Tönen trotz seinem gekündigten Marionettentheater in München für "son"are Geschichte ertragen!
In den Bergen wohnt die Freiheit!
Ja, in den Bergen, da ist es schön!
Wo wandernd zwischen den Zeiten wir den volksfrommen Pilger samt seinen von Links und Rechts bekämpften eigenwilligen Pilgerwegen sehn!
Nicht so groß sind die Gründe wie die der ostelbischen Junker!
Aber trotzallen BSE-Stories weidet das Vieh hier bis in die kalte Jahreszeit munter!
Und wenn es einmal den Drehschwindel kriegt,
der auer isst'S auf, wär ja schad, wenn was verdürb'!
Nur Sie und ich! Wir sollten nicht den Drehschwindel kriegen!
Gesunde Wort-Er- und -Verarbeitung entlarvt uns die Lügen!
Gru0ß Paraneua-Bioeule!

32)
Weltunordnung!
aus
06.11.02 3:02
eMail: URL: http://www.google.de/

Nachricht:

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Bassam Tibi: Die neue Weltunordnung. Westliche Dominanz und islamischer Fundamentalismus. 440 Seiten, München: Econ 2001. € 9,30 (ATS 128,-)


Der Islamexperte Bassam Tibi versorgt den/die LeserIn mit Informationen über den Islam und dessen fundamentalistische Strömungen, deren Entwicklung und deren Gefahren. Er räumt mit gängigen Vorurteilen auf, klärt alle wichtigen Begrifflichkeiten und leistet damit wichtige Vorarbeit für ein besseres Verständnis der islamischen Kultur. Der liberale Muslim (Eigendefintion) Tibi kritisiert die Toleranz „politisch korrekter westlicher Intellektueller“ gegenüber islamischen Fundamentalisten, die sich gegenüber anderen religiösen Fundamentalisten durch die Universalität ihres Herrschaftsanspruchs unterscheiden. Ihr Ziel ist die Herstellung einer islamischen Weltordnung anstelle der bestehenden westlich geprägten. Tibi bezweifelt, dass dies gelingen wird, befürchtet aber dass die aktuellen Entwicklungen „struktureller Globalisierung und kultureller Fragmentation“ zu einer „Neuen Weltunordnung“ führen werden.


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Gruß Paraneua-Jokerbioeule!

31)
Schade um die Formatierun
aus
06.11.02 2:47
eMail: URL: http://www./

Nachricht:

Ich hätte gern wieder die Formatierung, bei der der Text in einem durch schwarze Umrahmung markierten Kästchen steht!

Gruß Bioeule! Warum wurde dies geändert?

30)
Das Herz ein Organ für He
aus
06.11.02 2:41
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Das menschliche Blut als Willensorgan
Am unmittelbarsten lebt sich das tätige Ich in der fein differenzierten Blutbewegung aus. Jede Seelenregung des Menschen bildet sich in dem lebendig strömenden roten Blut ab. Das offenbart sich etwa, wenn wir aus Furcht erbleichen oder aus Scham erröten. Beim Tier, wird mancher Naturforscher sagen, zeigen sich ganz ähnliche Veränderungen der Blutbewegung, nur werden sie durch das Fellkleid der Tiere dem äußeren Anblick verborgen; es handle sich hier also keineswegs um eine typisch menschliche Eigenschaft. So ist z.B. gut bekannt, daß Tiere, wenn sie sich in einen Kampf begeben, das Blut von der Körperperipherie vermehrt abziehen und im Körperinneren konzentrieren; sie laufen dadurch weniger Gefahr, zu verbluten, wenn sie verletzt werden. Wenn der Mensch aus Angst erbleiche, so sei das kein wesentlich anderer Vorgang. Daß beide Vorgänge einander in gewissen Grenzen ähnlich erscheinen, soll gar nicht geleugnet werden. Auch der Körperbau, insbesondere der Säugetiere, ist dem des Menschen sehr ähnlich. Das typisch Menschliche wird damit aber nicht erfaßt. Ein Tier kann zwar sein Blut an die Körperoberfläche schießen lassen, aber niemals kann ein Tier wirklich aus Scham erröten. Wenn sich die Blutströmung im Leib des Tieres ändert, so ist das immer die Folge innerer oder äußerer Sinnesreize, und auf die reagiert das Tier nach einem arttypisch vorgegebenen Schema. Ob der Mensch aus Scham errötet oder nicht, das hängt hingegen ganz von seinen individuellen moralischen Qualitäten, also von rein geistigen Ursachen ab. Was äußerlich gleichartig erscheint, hat so völlig unterschiedliche Gründe. Es ist dem Tier unmöglich, sein Tun moralisch zu bewerten; den Menschen zeichnet gerade diese Fähigkeit vor allen anderen Erdenwesen aus, und aus dieser Kraft heraus beherrscht er auf den Wegen des Blutes seinen Organismus, während das Tier nur so handeln kann, wie es ihm seine Organe lehren.

Während wir mit den Nervenzellen, die wir von Geburt an mitbekommen haben, das ganze Leben lang auskommen müssen, werden die roten Blutzellen mit ihrer durchschnittlichen Lebensdauer von etwa 100 Tagen beständig aus dem Knochenmark heraus erneuert. So wie Nerven und Knochen ein Bild des Alters sind, so drückt sich im Blut die ewige Jugend aus. In den Nerven können wir nur sterben, im Blut wird unser Ich immer wieder von neuem geboren. In den Nerven stirbt die Weisheit der alten, geschaffenen Welt; im Blut wird beständig schöpferisch eine neue hervorgebracht. Alles abstrakte Nachdenken, das sich auf das Nervensystem stützt, kann nur die alte sterbende Welt erfassen. Im Feuer des Blutes aber lebt der Prometheus, der Vordenker, der kreativ die Zukunft schafft. Das Blut wird nicht passiv durch den Körper getrieben, sondern in ihm lebt unmittelbar das schöpferische Ich.

Das Herz ist keine Pumpe, die das Blut durch den Körper treibt, sondern es ist vielmehr ein feines Wahrnehmungsorgan für das lebendig sich selbst bewegende Blut.

Das können uns Phylogenese und Embryologie genugsam lehren: immer ist zuerst der Blutkreislauf da, und dieser bildet sich erst nach und nach ein Stauungsorgan, das Herz. Im Herzen schlagen die abtötenden Nervenwirkungen mit den belebenden Stoffwechselkräften zusammen und werden hier in ihren einander durchdringenden Rhythmen gefühlt. Dort, wo in unserem Organismus am stärksten die Zerstörungskräfte walten, dort erwacht auch unser Bewußtsein am stärksten. Im Stoffwechsel, der unseren Körper unermüdlich erneuert, schlafen wir auch Tags, wenn wir in den Sinnen wachen. Im rhythmischen System sind wir weder ganz wach, noch schlafen wir völlig: hier träumen wir beständig.

Nerven-Sinnes-System
Atmungs-Kreislauf-System
Stoffwechsel-System Wachen
Träumen
Schlafen

Auf dem Umweg über das Herz wirkt der obere auf den unteren Menschen, und umgekehrt. Wenn wir beispielsweise eine gute, ausgiebige Mahlzeit hinter uns haben, dann wird das Gehirn vergleichsweise blutleer und wir ermüden. Sind wir anderseits etwa ängstlich und nervös, also in ungesunder Weise überwach, dann wird nur allzu leicht die Verdauung gestört. Das sind ganz grobe, leicht erkennbare Wirkungen; ähnliche, aber viel feinere Wechselwirkungen zwischen oben und unten finden aber fortwährend statt. Das Herz empfindet und reguliert sie.

Das Herz ist nicht nur ein Wahrnehmungs- sondern auch ein Regulationsorgan für das lebendig strömende Blut.

Noch können wir nicht willkürlich durch das Herz den Blutstrom regeln, aber das Herz ist auf dem Weg, ein Willkürorgan zu werden! Die anatomische Struktur des Herzens zeigt das deutlich an: wie die glatte Eingeweidemuskulatur läßt es sich heute noch nicht willentlich beherrschen, dennoch ist es bereits ein quergestreifter Muskel, ähnlich den Skelettmuskeln, mir deren Hilfe wir unsere Gliedmaßen bewegen. Ebenso wie die glatte Muskulatur ermüdet das Herz ein Leben lang nicht, während sich die Skelettmuskulatur bei anstrengender Tätigkeit sehr rasch erschöpft. So steht das Herz mitten zwischen den Muskelsystemen für unser äußeres Handeln und für unsere inneren organischen Tätigkeiten, bereit dafür ein willentlich beherrschtes Organ für unser Seelenleben zu werden.

Die falsche Unterscheidung sensorischer und motorischer Nerven

Wie Rudolf Steiner ausdrücklich immer wieder betont, gibt es nur sensorische Nerven; Nerven dienen stets der inneren oder äußeren Wahrnehmung, sie sind aber niemals Willensorgan. Der Wille wird vielmehr unmittelbar von der Peripherie her entwickelt; sein primäres Werkzeug, in dem sich das Ich direkt auslebt, ist das Blut, das dann etwa die Muskeln versorgt. Ist der Muskel erschöpft, dann entsteht die bekannte Sauerstoffschuld, durch die die Muskelatmung erlahmt und in den Milchsäuregärungsprozeß übergeht (Muskelkater!). Die Willenstätigkeit, die eben eng mit diesen Stoffwechselvorgängen verbunden ist, erlahmt dann.

Die Nerven sind ausschließlich dazu da, die Muskelbewegung wahrzunehmen. Sie sind dabei aber als unterbrochener "Schaltkreis" gestaltet, so daß man sehr wohl zwischen afferenten (zentripedalen) und efferenten (zentrifugalen) Nervenfasern unterscheiden kann, wie uns das einfachste Beispiel des Reflexbogens lehren kann:


Wäre der Nervenschaltkreis im Rückenmark nicht unterbrochen, so hätte man es mit einem vollkommen automatisierten Regelkreis zu tun, wie er ähnlich auch in der Technik verwendet wird. Gerade die Unterbrechung gibt dem Ich die Chance, sich wahrnehmend in diesen Vorgang einzuschalten. Beim einfachen Reflexbogen selbst ist diese Möglichkeit noch so gering, daß etwa der bekannte Kniesehnenreflex beinahe praktisch automatisch abläuft. Je mehr wir uns aber der Großhirnrinde nähern, desto vielfältigere Nervenverbindungen liegen zwischen der afferenten und der efferenten Faser; und je mehr derartige Unterbrechungen vorhanden sind, um so wacher kann das Ich an dem ganzen Geschehen teilnehmen. Mit der Willenskraft als solcher hat das gar nichts zu tun; das Nervensystem vermittelt für den Menschen stets nur das Vorstellungsleben. Es ist eben ein, allerdings heute weit verbreiteter Irrglaube, daß das Nervensystem das exklusive Werkzeug unseres Seelenlebens, das sich in Denken, Fühlen und Wollen gliedert, sei. Vielmehr ist unser gesamter Organismus die Basis für unser Seelenleben:

Vorstellen (Denken, Wahrnehmen)
Fühlen
Wollen Nerven-Sinnes-System
Atmungs-Kreislauf-System
Stoffwechsel-System

Und wenn wir willentlich unsere Wahrnehmung auf bestimmte Dinge richten, oder wenn wir im Denken unseren Willen entfalten, dann stützen wir uns dabei nicht auf das Nervensystem!

Die willentlich gelenkte Aufmerksamkeit

Tiere können ihre Aufmerksamkeit nicht willentlich beherrschen, sie wird stets durch irgend welche Sinneseindrücke erregt. Wenn ein Hase sich plötzlich auf die Hinterbeine setzt und seine Löffel spitzt, dann hat ihn ein auffälliges Geräusch dazu veranlaßt. Der Mensch besitzt diese Art der von außen bedingten Aufmerksamkeit auch, und in unserer modernen Welt der beständigen Reizüberflutung läuft der Mensch Gefahr, davon immer mehr überwältigt zu werden. Dann reduziert er sich aber immer mehr auf das tierische Niveau. Wahrhaft Mensch ist er nur dort, wo er sein Bewußtsein willentlich auf die Welt lenken, oder es von ihr abziehen kann. Wenn sich der Mensch zu einer gehörigen Willensentfaltung erzogen hat, dann kann er die ganze flimmernde und lärmende Umwelt aus seinem Bewußtsein ausschalten. Oder er kann umgekehrt seine Aufmerksamkeit willentlich auf ganz unscheinbare Dinge richten. Das Tier vermag weder das eine, noch das andere. Sein Bewußtsein wird durch die Sinne gelenkt, und sein Tun folgt diesen Eindrücken unmittelbar auf arttypische Weise. Der Mensch kann sein Bewußtsein willentlich beherrschen, und eben darum wird es zum Selbstbewußtsein.

Die Wahrnehmung wird durch die Sinne und das daran angeschlossene Nervensystem vermittelt; der Wille ist unmittelbar im Blut tätig. Wenn also der Mensch willentlich seine Aufmerksamkeit auf eine ganz bestimmte Wahrnehmung richtet, dann müßte der Blutstrom gezielt die zugehörige Nervenregion umspülen – und das ist, wie man mittlerweile experimentell nachweisen kann, auch tatsächlich der Fall! Moderne Untersuchungsmethoden, wie etwa die Positronen-Emissions-Tomographie, erlauben es, die regionale Durchblutung der Großhirnrinde zu messen. So kann man z.B. deutlich sehen, welche Gehirnregionen vermehrt durchblutet werden, wenn wir sprechen bzw. Sprache wahrnehmen:



(Spektrum der Wissenschaft, Dossier 4/97, S 39)

Ein anderes Beispiel: bittet man etwa die Versuchsperson, sich auf ihren linken kleinen Finger zu konzentrieren, so wird genau die diesem Finger zugeordnete Hirnregion verstärkt durchblutet. Die Sensitivität und Genauigkeit mit der man nun z.B. wahrnimmt, wenn der Finger auch nur ganz leise berührt wird, steigt dadurch wesentlich. Der Gehirnforscher John C. Eccles bemerkt dazu:

"Man kann vermuten, daß das Selbst über die Aufmerksamkeit fähig ist, jeden beliebigen Teil des Neokortex <> und willkürlich zu aktivieren. Diese selektive Aktivierung durch Aufmerksamkeit ist für die gesamte Bandbreite unserer Erfahrungen von zentraler Bedeutung... Man erkennt, daß wir durch Aufmerksamkeit unsere Wahrnehmungen verstärken und erweitern. Jeder von uns hat im Lauf seines ganzen Lebens gelernt, sein Gehirn klug und geschickt zu nutzen. Wir bemerken dies, wenn wir aufmerksam einem Musikstück lauschen oder ein schönes Bild betrachten oder uns an der Schönheit der Natur erfreuen. Diese transzendente Erfahrung, die wir durch Aufmerksamkeit und mit Hilfe des Gehirns machen können, stellt die Grundlage unseres Wesens und unserer Persönlichkeit dar."

(John C. Eccles, Wie das Selbst sein Gehirn steuert, Serie Piper 2286, München (1994), S 253)

Und weiter:

"Bewußtsein wird dort im Gehirn erfahren, wo man es durch Aufmerksamkeit erweckt ..."

(ebenda, S 255)

Genauer müßte man hier von Selbstbewußtsein sprechen, und es wird nicht im, sondern am Gehirn erfahren; die Gehirnfunktion selbst wird uns ja gerade nicht bewußt, sondern es dient nur als Spiegelungsapparat.

Indem der Mensch selektiv seine Aufmerksamkeit auf die äußere Welt richtet, hängt das Bild, das er sich von dieser Welt macht, auch von ihm selbst ab. Er wählt gleichsam beständig die Perspektive, aus der er die Welt betrachtet. Diese Welt erscheint ihm ärmer oder reicher, je nachdem, wie sehr er sein Bewußtsein aktiv über diese Welt verbreitet. Der erfahrene Botaniker wird eine Wiese viel umfassender und detailreicher erleben, als der gewöhnliche Spaziergänger. Ein Maler wird die Natur wiederum ganz anders betrachten als jener Botaniker. Das heißt aber keineswegs, daß der Mensch nun die Welt bloß subjektiv erfahren würde. Der Wahrnehmungsinhalt als solcher ist durch und durch objektiv bestimmt; subjektiv ist nur der Bildausschnitt, den der Mensch ins Auge faßt. Der Mensch wird derart beständig dazu aufgefordert, sich sein "Weltbild", d.h. die Art, wie er die Welt sieht, selbst ganz individuell zu bilden. Ganz anders das Tier; es läuft mit einem streng gebundenen, arttypischen Weltbild durch die Natur. Welche Sinneseindrücke einem Tier besonders ins Auge springen, das wird allein dadurch bestimmt, welcher Gattung es angehört. Zudem ist dieses tierische Weltbild, wesentlich ärmer und abstrakter als das des Menschen. Wie der Biologe und Systemtheoretiker Jakob von Üxküll treffend bemerkt hat, reduziert sich das Weltbild der Zecke auf die wahrgenommene Körperwärme seines Opfers und auf dessen Schweißgeruch. In diesem Sinne steht der Naturforscher, der sich ein hoch abstraktes Weltbild entwirft, dem tierischen Erleben näher als der Künstler, der die ganze Fülle der Natur in sein Wesen aufnimmt.

Das reine sinnlichkeitsfreie Denken

Wir können unsere Aufmerksamkeit nicht nur auf bestimmte sinnliche Wahrnehmungen, sonder auch auf unser Seelenleben selbst richten. Dieses gliedert sich in Denken, Fühlen und Wollen, aber nur das Denken selbst wird dabei voll wach erfahren. Auf dieses müssen wir also unsere Aufmerksamkeit zu allererst wenden.

So wie wir im alltäglichen Leben denken, werden uns zwar die Gedanken, d.h. die Produkte des Denkens, bewußt, nicht aber das Denken selbst, das diese Gedanken hervorbringt. Dieses Phänomen hat Rudolf Steiner in seiner "Philosophie der Freiheit" ausführlich dargestellt. Das Denken gliedert sich demnach in zwei Teile. Erstens in die eigentliche Denktätigkeit; diese führen wir zwar aus, aber wir beobachten sie nicht. Das kann zunächst auch gar nicht weiter verwundern. Indem wir denkend tätig sind, aktivieren wir unseren Willen; und im Willen schlafen wir beständig, wie wir bereits gesehen haben. Erst die zweite Phase des Denkens erleben wir wachend mit: wir nehmen die gebildeten Gedanken wahr.

Der Denkwille, in dem wir normalerweise beständig schlafen, stützt sich auf das Blut.

Die Gedankenwahrnehmung, die wir wach erleben, gründet auf dem Nervensystem.

Diese innere Wahrnehmung der selbst hervorgebrachten Gedanken ist streng zu unterscheiden von dem, was uns unser nach außen gerichteter Gedankensinn vermittelt. Durch ihn nehmen wir etwa den Gedankengehalt dessen wahr, was uns ein anderer Mensch erzählt, oder wir nehmen unmittelbar wahr, was seine Handbewegung bedeutet.

Wir nehmen unsere eigenen Gedanken weder durch einen inneren noch äußeren Sinn wahr.

Unser abstraktes Denken, wie wir es beispielsweise in der Mathematik entfalten, ist daher durchaus sinnlichkeitsfrei; Abstraktion bedeutet ja gerade, daß von den Sinnesqualitäten abgesehen wird. Es ist aber deshalb keineswegs ein leibfreies Denken, denn es benützt ja das logische Vorderhirn als Spiegelungsfläche. Was uns in den mathematischen Prinzipien ins Bewußtsein gespiegelt wird, sind im Grunde jene Gesetzmäßigkeiten, die unseren Gliedmaßenbewegungen und unserem Pulsrhythmus zugrunde liegen. Aber nicht die Bewegungen selbst, sondern deren gesetzmäßige Beziehung zueinander erscheint in unseren Gedanken. Das Vorderhirn stellt dabei, wie wir bereits gesehen haben, eine unspezifische Spiegelungsfläche dar: einzelne Gedanken können nicht räumlich an bestimmten Bereichen des Vorderhirns lokalisiert werden, ganz im Gegensatz zu den eng eingrenzbaren Bereichen der sensorischen Hirnrinde, die die Sinnesqualitäten bewußt machen. Auch spielt die in das abstrakte Denken involvierte Gehirnmasse nur eine untergeordnete Rolle; die Gehirngröße ist für die menschliche Intelligenz wenig maßgebend, und auch beträchtliche Verletzungen des Vorderhirns führen, wie bereits besprochen, selten zu wesentlichen Beeinträchtigungen. Nicht die räumliche Struktur des Gedankenspiegels ist entscheidend, sondern wie die Nervenaktivität zeitlich koordiniert wird. Jedem Gedanken, der uns bewußt wird, entspricht ein typischer flüchtiger dynamischer Gehirnprozeß. Die Sinnesqualitäten erscheinen uns im Raum, und ihnen entspricht die räumlich strukturierte hintere Großhirnrinde. Gedanken bilden sich im Zeitlauf; ihnen ist das dynamisch organisierte Vorderhirn zugeordnet.

Der dynamische Gehirnvorgang, der unsere Gedankenbildung begleitet, spiegelt unmittelbar die Bildekräfte wieder, die in unserem Denken walten.

Diese Bildekräfte dürfen die Gehirnmasse aber nur oberflächlich berühren. Wenn sie nämlich beginnen, das Gehirn räumlich zu strukturieren, dann wird das Denken automatisiert; es entfällt dem Ich. Das ist der Fall, wenn bestimmte abstrakte Gedankengänge immer wieder eingeübt werden. Das Gehirn wird dann zum Abbild jener abstrakten Gesetzmäßigkeiten. Der Mensch würde dadurch in letzter Konsequenz zum bewußtlosen Gedankenautomaten. Er könnte dann wohl auch komplexe Rechenaufgaben mit schlafwandlerischer Sicherheit lösen, aber sein Ich-Bewußtsein wäre daran nicht beteiligt. Genau auf diese Art funktioniert der seelenlose Computer! Daß sich eine derartige Befähigung im technischen und wirtschaftlichen Alltag bewährt und daher vielen als wünschenswert erscheint, darf nicht übersehen werden. Herkömmliche Intelligenztests orientieren sich vorwiegend an derartigen Fähigkeiten; sie messen den Teil der Intelligenz, der eigentlich nicht mehr menschlich ist und ganz dem toten Getriebe der Technik angepaßt ist. Der Mensch würde so zu einem willenlosen aber funktionierenden Rädchen in der Weltwirtschaftsmaschinerie, zu einem Automaten, der auf Befehl die gewünschten abstrakten Gedanken reproduziert. Ein derartiges technokratisches "Denken" ist kalt, gefühllos und bar jeder moralischen Kraft und geht bedenkenlos über Leichen. Das kann auch gar nicht anders sein, da eine derartige erstorbene Intelligenz überhaupt nur das Tote in der Welt erfassen und es als solches behandeln kann. Moral scheint hier auch nicht nötig, denn ein derartiges willenloses Heer automatisierter Sklaven läßt sich leicht manipulieren, man muß dazu seine Intelligenz nur entsprechend "programmieren"! Und das gelingt um so mehr, als das, was von Gefühl und Willenskraft noch übrig ist, in den Bereich bloßer tierischer Triebe hinab gedrängt wird, die sich innerhalb eines geeigneten Rahmens frei ausleben dürfen. Einem bloß technokratisch orientierten Berufsleben stünde so eine auf reine Lustbefriedigung gerichtete Freizeitgestaltung zur Seite. Das Menschenwesen würde dabei vollständig zerrissen; Ansätze dazu sind ja kaum zu übersehen. Daß einer derartigen Intelligenz jede technische Erfindungsgabe mangelt, die aber für die expandierende Wirtschaft unerläßlich ist, wird mancherorts schon gesehen, und so nimmt man da und dort schon Abschied vom IQ. Raffinierte Unternehmen halten sich neben den perfekt funktionierenden Arbeitssklaven noch einen Hofnarren, der für die guten Einfälle sorgt, und so hat man als Mensch immer noch die Wahl, in welche Kategorie man sich einordnen will. Spaß beiseite, die Situation ist ernster, als man vielleicht denkt. Unser modernes Erziehungswesen, das selbst schon aus ganz abstrakten Vorstellungen entsprungen ist, neigt sehr dazu, die heranwachsenden Menschen auf diese Bahn zu leiten. Wollte man in den vergangenen Jahrhunderten die Menschen vorallem zu treuen Staatsdienern erziehen, so drängt man sie nun immer mehr dazu, sich reibungslos in das die Welt erobernde Wirtschaftsgetriebe einzufügen. Wenn man die Schüler dazu dressiert, unverstandene Formeln auf normierte vorgegebene Problemstellungen gedankenlos anzuwenden, dann wirkt man genau in diese Richtung. Die Schüler werden dann vielleicht brillant ihre Matura bestehen, aber jede Menschlichkeit erstirbt in ihnen. Ein freies Geistesleben könnte dann überhaupt nicht mehr aufkommen. Dieses zu fördern, darin liegt die eigentliche Aufgabe der Waldorfpädagogik. Sie muß den Weg frei machen, daß sich die freie selbstverantwortliche, kreative Individualität entfalten kann.

Die menschliche Intelligenz ist heute an einen Scheideweg gekommen. Sie droht einerseits in die untersinnliche Welt automatisierter, willenloser maschinenartiger elektrischer Nervenvorgänge abzustürzen, oder sie kann, wenn sie vom Willen durchkraftet wird, durch ein leibfreies Denken in die übersinnliche Welt aufsteigen.

Das abstrakte Denken ist per definitionem sinnlichkeitsfrei, aber, wie besprochen, noch keineswegs leibfrei. Im Blut entfaltet sich der Denkwille, der die Nervenmasse ergreift und sich daran als Gedanke spiegelt. Nur dieser wird uns, wenn wir abstrakt denken, bewußt, nicht aber die Denktätigkeit selbst. Läßt man seine Gedanken einfach frei laufen, so wird der Denkwille ausgehöhlt. Konzentriert man sich anderseits auf einen einzigen leicht überschaubaren Gedanken und schaltet konsequent alle anderen Gedanken aus, die sich störend dazwischen drängen wollen, dann zieht sich das Denken mehr und mehr vom Nervensystem zurück; der im Blut lebende Denkwille wird immer stärker. Dieser lebt aber nicht im Blut als physische Substanz genommen, sondern in der Blutwärme. Durch das Wärmeelement des Blutes offenbar sich der vom Ich impulsierte Wille am unmittelbarsten. Die Wärme ist aber nicht mehr rein stofflicher Natur, sondern leitet bereits zur nichtstofflichen ätherischen Welt über. Indem sich die Denktätigkeit, d.h., wenn man es etwas paradox ausdrücken will, das gedankenfreie Denken selbst, im Wärmeelement entfaltet, lebt es bereits nicht mehr im physischen Leib. Es ist in diesem Sinne tatsächlich leibfrei geworden. Das Bewußtsein richtet sich dadurch von den bloßen Gedanken hin zum Denken selbst. Und so wie sich die Gedanken an der physischen Nervenmasse und den darin waltenden untersinnlichen elektrischen Kräften spiegeln, so spiegelt sich nun das Denken an der ätherischen Wärme direkt in die Seele.

Im reinen leibfreien Denken betrachtet das Ich seine eigene geistige Tätigkeit im Spiegel der nichtstofflichen, rein ätherischen Wärme. Je feiner der Spiegel wird, durch den das Ich die Welt betrachtet, desto weiter dringt es bewußt in die geistige Welt ein.

Wärmeäther
Lichtäther
Klangäther
Lebensäther reines leibfreies Denken
Imagination
Inspiration
Intuition

Rudolf Steiners "Philosophie der Freiheit" zielt darauf ab, das reine leibfreie Denken zu schulen. Der bedeutende deutsche Philosoph Hegel ging in seiner Philosophie vom Begriff, d.h. vom Gedanken aus. Sein brillantes Denken, das den deutschen Idealismus wesentlich mitgeprägt hat, blieb damit letztlich dennoch bei der an den physischen Leib gebundenen Abstraktion stehen. Rudolf Steiner geht nicht vom Gedanken aus, sondern er betrachtet das Denken selbst, insofern es sich als geistige Tat darlebt. Im Wesen des Geistes liegt es, immerzu tätig zu sein. Der Geist schafft sich beständig selbst; er ist überhaupt niemals, sondern wird beständig. Geist schafft sich selbst; würde er durch etwas anderes als sich selbst geschaffen, so wäre er kein Geist. Im reinen leibfreien Denken wird dieser tätige Geist in seinem Tun noch wie von Ferne angeschaut. Das Gesetz, daß sich der Geist bei seinem Tun selbst gibt, ist zugleich das Moralgesetz. Im reinen Denken, das zugleich ein reines Wollen ist, liegt damit auch die Quelle der moralischen Intuition, wie sie Rudolf Steiner beschreibt. In der Abstraktion stirbt die Weisheit der alt gewordenen Welt; aus der moralischen Intuition bereitet sich der geistige Keim einer künftigen.

Die Wärme als Tor von der sinnlichen in die übersinnliche Welt
Sinnliche und seelische Wärme

Unter den 12 Sinnen des Menschen ist auch der Wärmesinn, durch den der Mensch das Verhältnis der ihn umgebenden Wärme zu seiner eigenen peripheren Körperwärme erfährt. Daß dem so ist, und nicht einfach die Außenwärme für sich erlebt wird, kann ein einfacher Versuch zeigen. Taucht man seine Hand zuerst einige Zeit in eiskaltes Wasser und anschließend in lauwarmes, so empfindet man dieses als sehr heiß. Hat man anderseits zuerst in heißes Wasser und dann in lauwarmes gegriffen, so kommt einem dieses eher kühl vor. Wie wir die äußere Wärme empfinden, hängt also auch von unserer Eigenwärme ab. Die Wärmewahrnehmung wird dabei von unzähligen Wärme- und Kälterezeptoren vermittelt, die über die gesamte Haut mit unterschiedlicher Dichte verteilt sind. Unsere Eigenwärme aber wird durch das Blut an unsere Körperoberfläche getragen. Je nach den Temperaturverhältnissen ändert sich auch beständig die Durchblutung unserer Haut. Kein reguliert so fein seine Körpertemperatur wie der Mensch. Das hat es auch nicht nötig, da es durch sein Fell, das dem Menschen mangelt, über eine sehr gute Wärme- und Kälteisolierung verfügt. Obwohl uns nicht bewußt ist, wie wir in jedem Augenblick unsere Eigenwärme regeln, so ist doch das Bewußtsein dafür wesentlich. Wenn wir etwa schlafen, funktioniert sie bei weitem nicht so gut; wenn man bei großer Kälte einschläft, kann man sehr leicht erfrieren. Der Mensch ist darauf angewiesen, in einem stabilen differenzierten Wärmeorganismus zu leben. Zwar beträgt die mittlere Körpertemperatur ungefähr 37° C, aber in den einzelnen Organen weicht sie erheblich davon ab. So ist beispielsweise die Leber mit ihren knapp 41° der Hitzepol unseres Körpers, während der "kühle" Kopf mit kaum 36° auskommen muß. In den Muskel steigt die Temperatur bei fortgesetzter anstrengender Tätigkeit ebenfalls beträchtlich an. Wenn wir vor Kälte zittern, dann erwärmen wir gerade durch diese Muskeltätigkeit unseren Leib. Beständig bewahrt muß vorallem der innere Wärmekern sein, in den unsere wesentlichsten Organe eingebettet sind; die Gliedmaßen hingegen dürfen beträchtlich unterkühlt werden. Wenn uns die Außenwelt z.B. im Winter nötigt, vermehrt Körperwärme zu produzieren, so wird dadurch natürlich auch der Stoffwechsel angeregt und in der Folge auch die Atmung. Das wirkt sich wesentlich auf den Blutkreislauf aus. In kalter Umgebung sind rotes und blaues Blut sehr stark voneinander unterschieden; in warmen Gegenden hingegen ist das Venenblut beinahe so rot wie das arterielle Blut. Es war der Arzt Julius Robert Mayer, der auf dieses Phänomen aufmerksam geworden war, und der daraus den für die Physik später so bedeutsam gewordenen Energieerhaltungssatz abgeleitet hat, der heute dahin gehend abstrakt ausgelegt wird, daß Energie weder erzeugt noch vernichtet, sondern daß nur verschiedene Energieformen, von denen eine die physische Wärme ist, ineinander umgewandelt werden können. In dieser Form ausgesprochen steht er aber einem durchgreifenden Verständnis des Menschenwesens im Wege. Wenn das Weltgeschehen als bloß kausal bedingt durch die in der Welt verstreute konstante Summe der Energie gedacht wird, dann ist für den aus dem Geistigen impulsierten menschlichen Willen kein Platz.

Wer feiner beobachtet, dem kann nicht entgehen, daß die Wärmeverhältnisse, in denen wir uns befinden, weckend oder dämpfend auf unser Bewußtsein zurückwirken. Wenn wir wohlig in der Badewanne ruhen und das Wasser annähernd Körpertemperatur hat, so schläfert uns das allmählich ein. Treten wir hinaus in die eiskalte Luft, so sind wir schnell hellwach. Ähnlich dämpft die brütende Hitze des Sommers das Bewußtsein, während es durch die winterliche Kälte aufgeweckt wird. Je stärker die Differenz zwischen unserer inneren Wärme und der äußeren Kälte ist, um so wacher werden wir. Unterschwellig hängt so unser Bewußtsein mit dem Klima zusammen, in dem wir leben, und auch mit dem jahreszeitlichen Rhythmus. Vermittelt durch das Wärmeelement beeinflussen uns derart kosmische und geographische Verhältnisse.

Nicht nur die inneren und äußeren Wärmeverhältnisse sind für unsere Wärmeempfindung maßgebend. Wenn wir uns in einem Zimmer bei einer Temperatur von beispielsweise 19° C befinden, dessen Wände allseitig rot ausgeschlagen sind, so empfinden wir den Raum deutlich wärmer, als wenn seine Wände von eisblauer Farbe sind. Nicht zu unrecht sprechen wir von warmen und kalten Farben, die entsprechend seelisch auf uns wirken. Die physische Wärmewirkung kommt dabei gar nicht mehr in Betracht. Ähnlich können wir Klänge oder Worte kühl oder herzerwärmend empfinden. Diese rein seelisch wahrgenommene Wärme ergreift aber durchaus unseren Blutkreislauf; unsere Körperoberfläche wird dann, je nach dem, mehr oder weniger gut durchblutet, und das beeinflußt in der Folge auch die Wärmewahrnehmung durch den Wärmesinn. Physische und seelische Wärme weben so beständig ineinander. Gedanken, Gefühle und Willensentschlüsse, die wir rein innerlich seelisch erleben, können eine ähnliche Wirkung haben. Durch das Tor der Wärme kann Physisches auf Seelisches wirken, und umgekehrt. Damit kann sich aber auch ein Rätsel lösen, das die neuzeitliche Philosophie sehr beschäftigt hat und mit dem sich auch manche Naturwissenschaftler auseinandersetzen.


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Dalai-Lama, Anthroposophi
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Auszug aus dem Inhalt der MIZ Ausgabe 2/00

Michael Schmidt-Salomon

Du wirst dran glauben –oder: dran glauben!

David Goldner

Who the Fuck is Dalai Lama?

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Michael Schmidt-Salomon

Du wirst dran glauben –oder: dran glauben!

Der aufrechte Gang ist, wie wir wissen, ein mühsames Geschäft. Es gibt weit bequemere und ungefährlichere Möglichkeiten, das Leben zu durchschreiten. So verwundert es nicht, dass die meisten Menschen den Weg des geringsten Widerstandes wählen, sich brav dem Mainstream unterwerfen und auch den leisesten Anflug von Widerspruch vorauseilend zensieren, um ja nicht in Gefahr zu geraten, jemals gegen den Strom der Zeit schwimmen zu müssen.

Freilich, es gab und gibt Ausnahmen: Menschen, die der Gefahr trotz(t)en, die sich mutig auch den übermächtigsten Gegnern in den Weg stell(t)en. Besonderen Mut mussten hierbei stets jene haben, die religiösen Eiferern entgegentraten. Denn deren liebste Maxime lautet bis heute: “Du wirst dran glauben – oder: dran glauben!”

Den blutigen Ernst dieser Drohung bekamen viele zu spüren. Das vielleicht prominenteste Beispiel hierfür ist Giordano Bruno. Sieben lange Jahre musste er als Gefangener der Inquisition in einem kalten, feuchten Verlies darben. Doch selbst die schlimmsten Erniedrigungen und Qualen brachten ihn nicht dazu, seine “ketzerischen” naturphilosophischen Erkenntnisse zu widerrufen. Am 17. Februar 1600 wurde er auf dem Scheiterhaufen verbrannt. Seine Antwort auf das Urteil der Inquisition ist legendär und geradezu ein Musterbeispiel für aufrechten Gang: “Mit größerer Furcht vielleicht verkündet ihr das Urteil, als ich es empfange!”

Zugegeben: Das alles ist nun schon eine ganze Zeitlang her. In der Gegenwart müssen vor allem Kritiker des Islam um ihr Leben bangen. Das Christentum ist heute weit weniger militant als noch zu Zeiten der “Heiligen Inquisition”. Aber – und das sollte man nicht vergessen – es fordert auch heute noch seine Opfer: Man denke nur an die amerikanischen Ärzte, die in den letzten Jahren von christlichen Abtreibungsgegnern niedergestreckt wurden. Oder an die oftmals unterschätzte Rolle, die die konfessionellen Überzeugungen bei den Bürgerkriegsgemetzeln auf dem Balkan spielten.

Wie verhält es sich aber in Deutschland und im restlichen Westeuropa? Ist Religionskritik hierzulande nicht weitgehend akzeptiert?

In gewissem Sinne: ja. Allerdings: Auch hierzulande müssen ReligionskritikerInnen mitunter um ihre Karriere, wenn nicht gar ihr Leben fürchten. Drohbriefe, -emails und -anrufe dürften für jeden halbwegs bekannten Religionskritiker zum Alltag gehören. Ich kenne diese üblen Nebenwirkungen der Religionskritik aus eigener Erfahrung: Besonders scharf wehte mir der religiöse Gegenwind im Sommer 1994 entgegen, als das einschlägig bekannte Politmagazin Report aus München mit einem wirklichkeitsverzerrenden Bericht über das Verbot meines Musicals Das Maria-Syndrom aufwartete. Damals wurde ich nicht nur aus dem ganzen Bundesgebiet mit Drohanrufen und -briefen überschüttet. In den Tageszeitungen fanden sich zudem zahlreiche Kommentare und Leserbriefe, die sich über die vermeintliche moralische Verkommenheit unserer Gesellschaft ausließen und mit gefährlicher Befriedigung darauf hinwiesen, dass Menschen meines Schlags in intakten islamischen Gesellschaften ihres Lebens nicht mehr sicher seien. Beinahe erleichtert nahm ich zur Kenntnis, dass Kardinal Meissner nicht ganz so weit gehen wollte, sondern “nur” vorschlug, Leute wie mich zum Ableisten sozialer Arbeit zu zwingen.

Nun war bzw. bin ich – als kleiner Hochschuldozent aus der Provinz – ja nur ein verhältnismäßig kleiner Fisch. Wieviel schlimmer muss es da Hubertus Mynarek ergangen sein, der als ehemaliger Dekan der Theologischen Fakultät der Universität Wien eine weit größere Bedrohung für die heiligen Krieger darstellte! In einem MIZ-Interview mit Professor Mynarek, das Sie in dieser Ausgabe lesen können, berichtet er u.a. von einem Abgesandten des Münchner Kardinals Döpfner, der erklärte, dass heute zwar keine Scheiterhaufen mehr brennen, die Kirche aber auch weiterhin die Macht habe, Menschen finanziell zu vernichten. Mynarek musste in der Folgezeit erkennen, dass dies keine leere Drohung war. Eine Zeitlang stand der renommierte Religionskritiker vor dem finanziellen Ruin...

Aber nicht nur die katholische Kirche versteht es heute noch bestens, KritikerInnen einzuschüchtern. Die protestantischen Landeskirchen stehen in diesen Dingen der katholischen Schwesterkirche in nichts nach, wie der Fall des Göttinger Theologie-Professors Gerd Lüdemann eindrucksvoll beweist. Lüdemann hatte 1998 den Mut, seine eigenen Forschungserkenntnisse ernstzunehmen und sich in seinem Buch Der große Betrug vom Christentum zu verabschieden. Die Konföderation evangelischer Kirchen in Niedersachsen fuhr sofort mit schweren Geschützen auf, versuchte den kritischen Jesusforscher mit allen erdenklichen Mitteln zur Aufgabe seiner Professur zu bewegen. In dem Interview, das wir mit ihm führten (ebenfalls nachzulesen in diesem Heft), berichtet er von seinem schwierigen, aber doch so wichtigen Kampf für die Freiheit der Forschung. Ein Beispiel, das Schule machen sollte, aber ob viele TheologInnen den Mut haben, sich einem solchen öffentlichen Druck auszusetzen, darf bezweifelt werden.

Selbstverständlich wollen wir mit dem Schwerpunkt dieses Heftes nicht dazu beitragen, dass kritische Geister im Bewußtsein der scharfen Gegenreaktionen der Kirchen vorauseilend resignieren und es sich zweimal überlegen, bevor sie ein Wort des Widerspruches äußern. Im Gegenteil! Wir möchten Sie dazu ermuntern, ein wenig den aufrechten Gehversuchen Mynareks und Lüdemanns nachzueifern. Schließlich ist es vor allen Dingen den mutigen Männern und Frauen der Vergangenheit zu verdanken, dass heute die Scheiterhaufen nicht mehr brennen und wir in einer relativ offenen Gesellschaft leben, in der das Prinzip der Offenheit einen höheren Stellenwert besitzt als das Prinzip der religiösen Offenbarung.

Es liegt an uns, ob diese hart erkämpften Spielräume der Freiheit erhalten oder gar erweitert werden können. Noch ist es zu früh, die Hände zufrieden in den Schoß zu legen, denn – auch wenn es manchmal so scheint – das Schreckgespenst des religiösen Dogmatismus ist nicht wirklich besiegt. Nicht einmal in unserer scheinbar so säkularisierten Gesellschaft. Wir müssen also weiterhin wachsam sein. Ansonsten könnte es vielleicht doch irgendwann wieder einmal heißen: “Du wirst dran glauben – oder: dran glauben...”


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David Goldner

Who the Fuck is Dalai Lama?

“Opium für’s Volk jetzt auch bei der SPD”

Offen für andere Kulturen, Religionen, Meinungen etc. will sie sein, die Münchner SPD und lud sich, eingefädelt durch Bundesüberwachungsminister, Anthroposophenspezi und Dalai Lama-Verehrer Otto Schilly, den tibetischen “Gottkönig” zum Auftakt einer Veranstaltungsreihe “Perspektiven im neuen Jahrhundert” in die Rudi-Sedlmayer Halle ein. Über “Frieden und soziale Gerechtigkeit” wollten die beiden reden.

Ein “Gottkönig” kommt nicht alle Tage, und um ihn zu sehen nahmen wohl viele der Besucher sogar Otto Schily in Kauf. Wen wundert’s, daß die 6000 Eintrittskarten bereits nach wenigen Stunden vergriffen waren. Dank Internet konnte man die “Diskussion” weltweit auch live verfolgen. Ob man die Aura des Dalai Lama vor dem Monitor dann allerdings auch so toll mitbekommen hat, läßt sich nicht sagen. Ebensowenig, ob denn irgendjemand erleuchtet wurde von der clownesken Show des Spaßvogels in seiner roten Robe. Es wäre dies freilich auch völlig uninteressant. Viel eher interessiert, warum die SPD die derzeit größte Kultfigur der Esoterik zu sich geholt hat.

Der Dalai Lama vertritt ein Religionssystem, das aus einem abstrusen Geister- und Dämonenglauben besteht, verbunden mit menschenunwürdigen Unterdrückungsritualen. Obwohl er dies in seiner westlichen Fangemeinde geschickt zu verbergen versteht, hätte die SPD Möglichkeiten genug gehabt, sich kundig zu machen.

Die Tatsache, daß der Dalai Lama in allen Gesellschaftsschichten und politischen Gruppen jeder Couleur verehrt, bewundert, teilweise geradezu vergöttert wird, führte offenbar dazu, daß man ihn einlud, ohne die allgemeine Einschätzung zu hinterfragen. Die behauptete Unterdrückung Tibets durch die VR China sowie der vermeintliche Kampf für die Verteidigung der Menschenrechte und die Befreiung Tibets durch den Dalai Lama scheinen auszureichen, ihn unkritisch als Symbol des gewaltfreien Widerstandes, des Friedens und der Toleranz anzuerkennen. Dabei wäre ein Blick hinter die Fassade des angeblichen “Friedensfürsten” durchaus aufschlußreich. Warum überging die Münchner SPD sogar parteiinterne Stimmen, die sich kritisch zur Person des Dalai Lama und seiner Einladung geäußert hatten (z.B.die bayerische Landtagsabgeordnete und Vorsitzende der SPD-Frauen Monika Lochner-Fischer)? Lag es an der überwältigenden öffentlichen Begeisterung für die Veranstaltung, an deren immensem Werbewert für die SPD (die Rede war auch von einem sechsstelligen Mehrwert aus dem Kartenverkauf), daß man sich – O-Ton Schily – mit den paar “haßerfüllten Leuten”, die da Kritik äußerten, gar nicht abgeben wollte?

Sollte es der SPD in Zukunft darum gehen, anstatt politische, soziale, ökonomische Machtverhältnisse für die weltweiten Probleme verantworlich zu machen, diese mit “mangelnder Spiritualität” der Menschen zu erklären, und insofern “ganzheitliche”, “kosmische” oder “spirituelle” Lösungen anzustreben? Oder, wie der Münchner Freidenker-Verband mutmaßte: wußte die SPD möglicherweise gar nicht, “welchen Wechselbalg sie sich da eingeladen hat?”

Wie auch immer, positiv festzuhalten bleibt, daß es anläßlich des Auftrittes des Dalai Lama in München die weltweit erste politische Gegenaktion gab. Vor der Halle wurde ein Infostand mit kritischer Lektüre aufgebaut, es wurden über 3000 Anti-Dalai Lama Flugblätter verteilt. Organisiert war der Stand vom Münchner Forum Kritische Psychologie e.V., unterstützt vom AStA der Uni München, den Freidenkern und dem Alibri-Verlag. In die Berichterstattung der Medien, die sich bei bisherigen Besuchen des “Gottkönigs” vor Begeisterung stets überschlagen hatte, mischten sich diesmal erste kritische Töne: Die Süddeutsche Zeitung titelte: “Ein umstrittener Gast” und auch die Abendzeitung wies darauf hin, daß der Dalai Lama in München keineswegs einhellig willkommen sei. Auf den Leserbriefseiten wurde eine heftige Debatte geführt, u.a. wurde kritisiert, daß der Dalai Lama die indischen Atombombenversuche von 1998 für gut befunden habe, die Prügel- und Todesstrafe befürworte, weltweit freundschaftliche Kontakte zu rechtsextremen Esoterikern pflege. Auch die pädophilen und frauenverachtenden tantrischen Sexualpraktiken des Tibetischen Buddhismus wurden kritisiert: “Auch wenn der Dalai Lama sein reaktionäres Gesicht hinter einer Fassade ständigen Lächelns verbirgt: so naiv darf die SPD München nicht sein, darauf hereinzufallen”. Andere Leserbriefschreiber zeigten sich empört über die “total fanatisierten” Gegner des “Gottkönigs”, der als “Oberhaupt des Buddhismus” eine zutiefst “friedfertige Religion” vertrete.

Ach ja, die Veranstaltung selbst. Otto Schily spielte brav den Stich-wortgeber: Was ist Bewußtsein? Gibt es auch ein Bewußtsein ohne Gehirn? Haben Tote ein Bewußtsein? Und wie steht’s mit Computern, haben die eins? Der Dalai Lama ließ sich in jeweils endlosem Monolog dazu aus. Immer wenn er nicht weiter wußte oder der Dolmetscher gerade sein Gefasel übersetzte und ihm offensichtlich selbst langweilig wurde, machte er irgendwelche dummen Faxen oder kicherte ins Publikum. Perspektiven fürs 21. Jahrhundert? Erwartungsgemäß Fehlanzeige.



David Goldner studiert an der Ludwig-Maximilians-Universität München Politikwissenschaft.


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Netzreport –Einblicke in die Welt des Internets

Mit dieser Ausgabe führen wir mit dem Netzreport eine neue Rubrik ein. Hier sollen interessante Web-Seiten kurz vorgestellt und bewertet werden. Der Netzreport wird im Wechseln mit dem Blätterwald erscheinen, der weiterhin über Erscheinungen im Gutenberg-Universum berichten wird.



Satire: Beichten Sie online

Na, wenn das nicht fortschrittlich ist. Bei Online mit Jesus haben Sie die Möglichkeit zur inneren Einkehr am heimischen Computer. Die Webseite gleicht vom Layout her exakt einem Beichtstuhl und zur musikalischen Untermalung dient natürlich besinnliche christliche Musik. Da macht das Beichten richtig Spaß und wie unkompliziert das doch ist. Tagsüber einfach sündigen und dann abends mal eben schnell an den Computer, kurz bereuen und sofort vergibt einem der virtuelle Pfarrer. Oder ist es hier sogar der Papst selbst, der vergibt? Zumindest die Stimme, die aus dem Beichtstuhl dröhnt, klingt doch sehr nach seiner Scheinheiligkeit. Bisher ist das Angebot leider noch nicht offiziell von kirchlicher Seite autorisiert, aber was nicht ist, kann ja noch werden.

Adresse: http://www.beichte.de



GWUP-Homepage in neuem Layout

Die Gesellschaft zur Wissenschaftlichen Untersuchung von Parawissenschaften e.V. präsentiert uns ihr Webangebot in einem völlig überarbeiteten Design. Die neuen Seiten bestechen durch einen klaren übersichtlichen Aufbau und kluge Benutzerführung. So kann man sich bequem über die Tätigkeiten der Gesellschaft informieren. Besonders gelungen sind die Einführungen in parawissenschaftliche Themen, wie Astrologie, Homöopathie, Erdstrahlen, Kreationismus und Ufosichtungen. Hinzu kommen noch ein ausführliches Literaturverzeichnis und einige ausgewählte Artikel. Abgerundet wir der gelungene Webauftritt der GWUP durch die Serviceleistungen, die der Verein bietet. So gibt es Mailinglisten für Mitglieder und Nichtmitglieder, einen Online-Shop und die Möglichkeit online eine Mitgliedschaft zu beantragen.

Adresse: http://www.gwup.org



Die Kreuzzüge im Internet

Wer bisher auf der Suche nach Informationen zu den Kreuzzügen war, musste leider feststellen, dass nichts wirklich hilfreiches zu finden war. Doch diese Homepage bietet eine gelungene Einführung in das Thema. Die Seite beinhaltet Zusammenfassungen aller sieben Kreuzzüge, ein Bildarchiv und Literaturtipps mit direkter Bestellmöglichkeit. Das alles wird in einem nüchternen, der Sache angepassten Layout präsentiert. Da es bekanntlich zu teuer ist, so eine umfangreiche Homepage online zu lesen, bietet der Autor dem Leser die Möglichkeit, die komplette Seite herunterzuladen.

http://www.humanist.de/kreuzzuege



Die Netatheisten

Unter dem Motto “leben statt beten” präsentiert uns das Netatheistenteam eine rundum gelungene Webseite. Hier findet sich die wohl beste Einführung in das Thema Atheismus, die das Netz bisher zu bieten hat. Die Einführung beinhaltet eine Definition des Begriffes, Erläuterungen zu den wichtigsten Vertretern , eine umfangreiche Zitatensammlung und weiterführende Links in die atheistische Szene. Besonders beachtenswert ist auch die stets aktuelle Presseschau, die das Team anbietet. Neben diesem reichen Informationsangebot kommt aber auch der Spaß nicht zu kurz. Ein gutes Dutzend Cartoons sorgt für Unterhaltung.

Adresse: http://www.netatheisten.de



Realsatire: Die Partei bibeltreuer Christen

Es soll ja wirklich Leute geben, denen die CDU/CSU einfach nicht konservativ genug ist, die finden jetzt in der PBC eine echte Alternative. Die Seite beinhaltet umfangreiche Informationen über das Treiben der Partei. Besonders interessant ist das Parteiprogramm. Es ist wirklich unglaublich, wie einfach doch Politik sein kann, wenn man nur auf Gott vertraut. So erfährt der Leser, dass man eine Lösung der wirtschaftlichen Probleme nach “biblischen Prinzipien” anstrebt. Warum ist unsere werte Regierung da nicht schon selbst drauf gekommen? Rentenreform, Steuerreform, Programme zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit: alles Quatsch. Beten ist angesagt!

Adresse: http://www.pbc.de



MIZ jetzt auch online

Auch wir gehen mit der Zeit und sind nun endlich auch im Netz zu finden. Das Angebot beinhaltet einige ausgewählte Artikel zu Reinschnuppern in die aktuelle MIZ, Buchbesprechungen, den Zündfunken und eine Seite mit Terminen. Es ist geplant die Webseite in den nächsten Monaten noch auszubauen. Weitere Informationen darüber folgen.

Adresse://www.miz-online.de


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Leo Booth: Wenn Gott zur Droge wird

Missbrauch und Abhängigkeit in der Religion. Schritte zur Befreiung. München: Kösel 1999, 339 Seiten, kartoniert, DM 36.-, ISBN 3-466-36528-7

“Ich bin Alkoholiker, drogenabhängig, das Kind eines Alkoholikers und ein genesender römisch-katholischer Christ!” Als Leo Booth diese eigenwillige Form der Selbstbeschreibung das erste Mal hörte, musste er unwillkürlich schmunzeln. Doch er wusste nur zu genau, dass sich hinter der saloppen Formulierung eine sehr ernste Erkenntnis verbarg. Denn auch er empfand sich zunehmend als religiös abhängig, schlimmer noch: je mehr er darüber nachdachte, desto mehr erkannte er, dass er als Priester der anglo-katholischen Bewegung (eine Strömung innerhalb der Kirche Englands) selbst zur Verbreitung dieser Sucht beigetragen und zahlreiche Mitmenschen religiös missbraucht hatte.

“Religiöse Abhängigkeit bedeutet”, so schreibt Booth in der Einleitung seines Buches, “Gott, eine Religion oder ein Glaubenssystem als Mittel zur Flucht vor schmerzhaften Gefühlen oder zum Gewinn von Selbstachtung zu benutzen. Religiöse Abhängigkeit beinhaltet die Übernahme eines starren Glaubenssystems, eines Systems, in dem es nur einen einzigen Weg gibt. Der religiös Abhängige fühlt, dass er diesen einen richtigen Weg anderen aufzwingen muss. Die Mittel hierzu sind: Schuld- und Schamgefühle, Angst, Gehirnwäsche und Elitedenken. So führt religiöse Abhängigkeit fast immer zum Missbrauch anderer im Namen des eigenen Glaubens.”

Dass Booth seine eigene Religionssucht überhaupt erkennen konnte, verdankte er gewissermaßen Väterchen Alkohol. In der anglo-katholischen Bewegung spielen Booth zufolge drei Dinge eine fundamentale Rolle: “die Verehrung der gesegneten Jungfrau Maria, der Weihrauch und ein gutes Glas Gin Tonic.” Da Booth ein in jeder Hinsicht konsequenter Priester war, traf man ihn meist betrunken oder verkatert an, bis er 1977 in alkoholisiertem Zustand seinen Wagen unsanft gegen einen Baum setzte. Damals hatte er, wie er heute sagt, seinen ersten lichten Moment: “Deutlich sah ich, was aus mir geworden war, und es gefiel mir ganz und gar nicht.” Nach einer mehrmonatigen stationären Behandlung schloss er sich den Anonymen Alkoholikern an, in deren Reihen er langsam feststellte, dass sich hinter seiner Alkoholkrankheit eine noch viel gefährlichere Sucht verbarg: seine religiöse Abhängigkeit. Nichts lag also näher, als die Zwölf Schritte der Anonymen Alkoholiker auf den Bereich der religiösen Abhängigkeit zu übertragen. Nachdem Booth auf diese Weise selbst “spirituelle Nüchternheit” erlangt hatte, begann er damit, Gruppen von religiös Abhängigen zu leiten und auf diese Weise anderen religiös Missbrauchten zu helfen.

Booths Buch berichtet eindringlich von diesem schwierigen Weg zur “Abstinenz von religiöser Abhängigkeit”, es erläutert die Wurzeln religiösen Missbrauchs, gibt wertvolle Tipps zur praktischen Anwendung der “Zwölf Schritte.” Zudem enthält es einen detaillierten Behandlungsplan, den sich Angehörige helfender Berufe zu Gemüte führen sollten. (Leider ist ja vielen TherapeutInnen religiöser Missbrauch als Quelle psychischer Leiden völlig unbekannt.)

Sicherlich hat das Buch auch seine Fehler: So hat Tilmann Moser (in seiner Besprechung des Buches in der Süddeutschen Zeitung) zu Recht die laienpsychologische Herangehensweise des Buches kritisiert. In der Tat übersieht Booth einen Großteil der Literatur zum Thema, was ihn dazu verleitet, fälschlicherweise zu glauben, als Erster die Gefahren der religiösen Epidemie entdeckt zu haben. (Die Zuschreibung von Originalität beruht bekanntlich häufig auf mangelnder Literaturkenntnis!) Dennoch muss man festhalten: Es gibt kaum ein Buch, in dem der Tatbestand religiöser Abhängigkeit so klar und offen geschildert wird wie in dem Buch des genesenden Alkoholikers und genesenden christlichen Fundamentalisten Leo Booth.

Konsequent religionskritisch denkende LeserInnen werden mit dem Buch dennoch nicht gänzlich einverstanden sein. Denn wie in den “Zwölf Schritten” der Anonymen Alkoholiker, so ist auch bei Booth immer wieder unkritisch von “Gott” die Rede. Zwar unterscheidet Booth deutlich zwischen Religion und Spiritualität (und nur letztere ist für ihn Bestandteil des Zwölf-Schritte-Programms): “Ich sage deutlich, dass Menschen spirituell sein können, ohne religiös sein zu müssen – und religiös, ohne spirituell zu sein. Religion ist ein Glaubenssystem, das um einen Propheten, einen Lehrer oder um eine Reihe von Menschen gemachter Grundsätze herum organisiert ist. Spiritualität dagegen ist die Fähigkeit, seine eigene, einzigartige Besonderheit zu entdecken und zu entfalten. Religion ist auf diesem Wege keinesfalls immer hilfreich.” Diese Erkenntnis hindert Booth jedoch nicht daran, sich weiterhin als christlichen Priester zu bezeichnen, das heißt, weiterhin einen Glauben zu vertreten und zu verbreiten, den man nur in Unkenntnis der biblischen Schriften bzw. nur unter Verlust seiner eigenen intellektuellen Redlichkeit mit einem “spirituellen”, oder sagen wir besser: humanistischen Selbstentfaltungsprogramm in Zusammenhang bringen kann (vgl. Schmidt-Salomon: Erkenntnis aus Engagement, 1999, S. 214ff.).

In diesem Zusammenhang hätte Booth vielleicht doch seinen Lieblingsautoren Erich Fromm etwas genauer lesen sollen. Fromm, gleichermaßen brillant als Soziologe wie als Psychoanalytiker, wusste nur zu genau, welches Unheil das Wort “Gott” in der Geschichte angerichtet hatte. Deshalb sprach er – wenn er sich mit dem Phänomen der Transzendenzerfahrung beschäftigte – von “X-Erfahrung” statt von “Gotteserfahrung”. Aber vielleicht ist Booth noch nicht so weit, sich auch in diesem Punkt von seinen ungesunden, religiösen Vorprägungen zu emanzipieren.

Kommen wir zum Schluss: Leo Booths Buch über Missbrauch und Abhängigkeit in der Religion sollte in keiner gut sortierten Bibliothek fehlen. Es dokumentiert nicht nur vorzüglich die verheerenden inneren Zwänge religiöser Abhängigkeit, sondern zeigt auch Möglichkeiten auf, sich von diesen zu befreien. Und dies sollte nicht nur konfessionell gebundene Menschen interessieren, sondern auch zahlreiche Konfessionslose. Denn “ekklesiogene Neurosen” sind bekanntlich weit hartnäckiger als staatlich eingetriebene Kirchensteuern. Von ihnen kann man sich nicht kurzfristig – durch eine Unterschrift beim örtlichen Amtsgericht – befreien. An ihnen knabbert so mancheR ein Leben lang. Ob innerhalb oder außerhalb süchtigmachender Religionsgemeinschaften.

Michael Schmidt-Salomon




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Emil-Heinz Schmitz: Von Menschen und Mistkerlen

Das Wort Scham kennen sie nicht. 17 Beiträge zum größten Kollektiv-Betrug aller Zeiten. Oldenburg: Schardt Verlag 1999; 634 Seiten, kartoniert, DM 42.-

ISBN 3-933584-50-7

Muß man ein Buch von Emil-Heinz Schmitz überhaupt noch empfehlen? Mit Karlheinz Deschner gehört er zu den radikalsten und zugleich zuverlässigsten Religions- und Kirchenkritikern. In Form und Formulierung ist er rücksichtsloser, aggressiver, erkennbar zornerfüllter als jener, und das mit guten Gründen. Wer sich über die infamen Grundstrukturen und ebenso infamen Methoden der monotheistischen Religionen, insbesondere die des Christentums, nicht empört, sie in falsch verstandener Toleranz verharmlost, macht sich zu ihrem Komplizen und damit zumindst passiv – gewollt oder ungewollt – mitschuldig an den Auswirkungen ihres Treibens und ihrer Herrschaftsansprüche.

Es gibt nahezu nichts, was Schmitz in seinem Buch aus der Kriminalgeschichte des Alten und Neuen Testaments sowie der Kirchengeschichte ausklammert. Nicht nur das stupende Wissen des Autors und dessen exakte Quellennachweise zeichnen dieses Buch aus, nicht nur die übersichtliche Strukturierung des historischen Konglomerats von systematischen Verbrechen , sondern auch Geistesschärfe und Witz, unbekümmerte Ironie, ja drastisches Draufgängertum, wie es die Materie rechtfertigt, über die hier gehandelt wird. Wenn man es realistisch nimmt, ist die Kennzeichnung der in diesem Buch Kritisierten als schamlose Mistkerle, so invektiv sie klingen mag, gemessen an den grauenhaften historischen Fakten, die hier dokumentiert werden, eher noch – wie ein Kompliment wirkend – zu harmlos gewählt.

Die Verbrechen der Religionsgeschichte adäquat in Worte zu fassen, ist praktisch unmöglich. Die Illustration auf dem Cover “Hispanische Inquisition” mit Kreuzigungen, Erhängen, Erwürgen und Enthaupten der Opfer vermag es auch nur annähernd, wenn auch in erschütternder Weise. Wer sich für die Geschichte der Frommen interessiert, sollte sich dieses Buch nicht entgehen lassen. Angesichts der nach wie vor ungehindert ausgeführten Herrschaft und der noch weiter anwachsenden Finanzmacht der Kirchen stellt es zudem ein Politikum dar, das man als verantwortlicher Staatsbürger unbedingt zur Kenntnis nehmen muß.

Rainer Schepper


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Zündfunke

Christliche Judenfeindschaft

In mehreren Vorträgen, unter anderem beim bfg Kulmbach und beim bfg Regensburg, hat Gerhard Czermak die Geschichte des christlichen Antijudaismus vorgestellt. Der Autor des Buches Christen gegen Juden zeigte, daß sich die Feindschaft gegenüber den Juden als Konstante durch die gesamte Geschichte des Christentums zieht. Bereits im Johannes-Evangelium würden die Juden pauschal abgewertet, im frühen Christentum sei die Gegnerschaft dann theologisch fundiert worden., im Mittelalter habe sie zu den wesentlichen Punkten kirchlicher Ideologie gehört. Die Reformation brachte keine Erleichterung, im Gegenteil ist Martin Luther die üble Hetzschrift “Von den Juden und ihren Lügen” zuzuschreiben. Damals sei die Judenfeindschaft bereits so tief im Bewußtsein der Menschen verankert gewesen, daß selbst ausgewiesene Humanisten sich dieser Stimmung nicht entziehen konnten.

Der Holocaust schließlich sei ohne diese Jahrhunderte lange Tradition der Ablehnung und Verfolgung nicht denkbar gewesen; so sei auch zu erklären, warum die überwiegende Mehrzahl der Christen nicht gegen die Vernichtung einer ganzen Bevölkerungsgruppe eingetreten ist, sondern zugeschaut oder sogar mitgewirkt hat. Die Ansprache des Papstes in Jad Vaschem nannte Czermak eindrucksvoll, trotz der Auslassungen. Mehr sei von der katholischen Kirche angesichts ihrer Geschichte zu diesem Thema nicht zu erwarten.



Gewalt-Ideologie im Neuen Testament

Zu einem Vortrag mit anschließender Diskussion zum Thema “Auch im Neuen Testament: Ideologische Wurzeln der christlichen Morde” hatte der Bund für Geistesfreiheit (bfg) Erlangen eingeladen. Eine Massenveranstaltung wurde es nicht gerade; umso bemerkenswerter war das breite Meinungsspektrum, das von den Teilnehmenden vertreten wurde: es reichte vom radikalen Atheismus bis zur Universitätstheologie.

Der Referent Rainer Schepper hatte von vorneherein auf resolute Weise keinen Zweifel daran gelassen, daß die humanistische Verarbeitung der Vergangenheit auch des Christentums und der Kirche zu Schlußfolgerungen für die Gegenwart und Zukunft gelangt. So könne nicht übersehen werden, daß trotz der fürchterlichen Massenmorde mit kirchlicher Unterstützung in den vergangenen Kriegen dieselbe Kirche nach 1945 an erster Stelle für die Remilitarisierung, für die Wiedereinführung der Wehrpflicht ihre Stimme erhob. In der Tat begleitete dann die vorrangig und mit alten Nazi-Militärseelsorgern wiederaufgebaute Militärseelsorge auch noch die erneute deutsche Kriegführung in fremden Ländern – um den Soldaten, diesmal der Bundeswehr, erneut die Skrupel vor dem Töten und Getötetwerden zu nehmen.

Schepper präsentierte als ideologische Grundlage eine schaurige Zitatenauslese aus dem Neuen Testament, die in nichts dem Alten Testament nachsteht. Zum Beispiel: Nicht der Friede sondern das Schwert ist demnach den Menschen zu bringen; wer der christlichen Lehre nicht folgen mag, sei zu erwürgen; und obendrein ist den Gegnern des Christentums die ewig währende Höllenstrafe zugesichert, mit pervers ausgetüftelten Qualen, Ebenso bezeichnend wie diese ewigen Höllenqualen sei der dabei hergestellte Bezug auf die absolute Wahrheit des christlich-geoffenbarten Gottes. Wurden doch alle Verbrechen der Kirchebegangen im Namen ihres unfehlbaren Gottes (und seiner vielen religiösen und weltlichen Stellvertreter). Das aber ist eine unversiegbare Quelle des Irrationalismus: des Dogmatismus, der Autoritätsgläubigkeit und der entsprechenden Intoleranz, der Aggressivität bis hin zum haßvollen Morden auf beiden Seiten der jeweiligen Kriegsfront. Daß dieser jenseitsorientierte Selbsthaß, die Bereitschaft zum Aufopfern für noch so hehre religiöse und quasireligiöse Ziele nicht auf die christliche Religion beschränkt ist, sondern ebenso Merkmal der anderen dogmatischen (Offenbarungs-) Religionen ist, wurde ebenfalls diskutiert.

AnhängerInnen des Christentums im Publikum verwiesen auf die vom Referenten unerwähnt gelassenen menschenfreundlichen Passagen des NT wie des AT. Schepper entgegnete mit einem auch von Karlheinz Deschner gebrauchten Argument: Die sympathischeren Seiten der Bibel werden von den vielen Bibelanhängern ohnehin schon genug, meist ausschließlich zitiert und gepriesen.; die wenigen Kirchenkritiker könnten sich also voll den sonst meist verschwiegenen menschenfeindlichen Seiten der Bibel widmen. Außerdem sei dabei ausschlaggebend, dass sich die religiöse wie die davon beeinflusste weltliche Menschheitsgeschichte im wesentlichen nicht nach den humaneren Aspekten, sondern nach den grausam inhumanen Aspekten des “Buches der Bücher” entwickelte und entwickelt.

Humanistischer Marsch

Vom 3. Juni 2000 bis zum 1. Januar 2001 findet ein “Humanistischer Marsch” von Belfast nach Jerusalem statt. Beide Städte stünden für religiösen Eifer, der die Menschheit bis heute quäle und die Früchte der menschlichen Zivilisation verneine, so Phil Ward, einer der Organisatoren. Durch den Marsch von einem Epizentrum religiöser Konflikte zu einem anderen solle verdeutlicht werden, dass Humanismus eine Lebensphilosophie sei, die auf menschlichen Werten, auf Vernunft, weltlicher Moral, wissenschaftlichen Erkenntnissen beruhe und in der Lage sei, Trennunglinien zwischen Menschen zu überwinden. Durch die Aktionsform sollen vor allem Nichtakademiker angesprochen werden, indem die Botschaft des Humanismus aus den Universitäten hinaus auf die Straßen getragen wird.

Der Humanistische Marsch, an dem zunächst sechs Personen teilnehmen, wird von der Internationalen Humanistischen und Ethischen Union (IHEU) und der Britischen Humanistischen Vereinigung unterstützt. Wer sich beteiligen will, kann dies tun, indem er (oder sie) einige Tage mitwandert, Unterkunft und Verpflegung anbietet, lokale Medienkontakte herstellt. Die Tour geht von Mitte August bis Anfang September durch Deutschland und wird u.a duch Aachen, Köln, Bonn, Frankfurt, Würzburg und Nürnberg gehen. Die genauen Daten können bei der IHEU, 47 Theobalds Road, London WC1X 8SP abgefragt werden.

Humanistisches Bildungswerk Bayern

Einen neuen Anlauf zur besseren Koordination der internen Fort- und Weiterbildung sowie zur Stärkung aufklärender konfessionsfreier Öffentlichkeitsarbeit unternimmt der Bund für Geistesfreiheit. Auf seine Initiative hin gründete sich am 18. Januar 2000 das “Humanistische Bildungswerk des bfg Bayern” (hbb). Dessen beiden wichtigsten Ziele sind zum einen, als Dienstleister die Bildungsanstrengungen für seine Mitglieder zu effektivieren und andererseits, in der sich zunehmend zersplitternden freigeistig-humanistischen Szene Bayerns durch Kooperation wieder etwas mehr Einheit zu stiften. Dass das hbb mit seinem Ansatz auf Resonanz stößt, zeigt sich schon daran, dass binnen weniger Monaten neben Einzelmitgliedern und den Ortsgemeinschaften des Bundes für Geistesfreiheit auch eine Gliederung der bayerischen Freidenker, sowie das Bildungswerk der Humanistischen Union ihren Beitritt zum hbb erklärten. Mit weiteren Beitritten ist zu rechnen. “Wir wollen versuchen, in Bildungs- und wissenschaftlichen Fragen eine gemeinsame Stimme der Konfessionsfreien Bayerns öffentlich vernehmbar zu machen”, so der Vorsitzende des hbb, Dr. Wolfgang Proske (Neu-Ulm), dem im Vorstand Dietmar Michalke (Augsburg), Helmut Steuerwald (Nürnberg) sowie je ein Beauftragter aus den Mitgliedsverbänden zur Seite stehen. Es sei nicht länger hinzunehmen, dass die z.Zt. etwa 14% Konfessionslosen Bayerns in ihren Belangen ignoriert würden. Zu erreichen ist das hbb im Internet unter www.bfgb.de/hbb oder über die Geschäftsstelle des bfg Bayern, Alexanderstr. 14, 90762 Fürth.

Jugend-Forschungspreis

Der Verlag Lee Traynor hat zusammen mit dem Humanistischen Verband Deutschland einen Jugend-Forschungspreis ausgelobt. Ziel des unter dem Motto "Forsche Jugend!" stehenden Wettbewerbs ist es, Kinder und Jugendliche dazu anzuregen, sich skeptisch mit Aussagen aus Werbung, Medien und Politik auseinanderzusetzen. "Ideele Patin" des Projektes ist die dreizehnjährige Emily Rosa, die mit einem ganz einfachen Versuch bewiesen hatte, dass die Behandlungsmethode des "Therapeutic Touch" ("Heilende Hände") völlig wirkungslos ist, da die "Therapeuten" nicht einmal in der Lage waren, das von ihnen behauptete Energiefeld überhaupt zu spüren. Sogar die renommierte medinizische Zeitschrift JAMA druckte die Ergebnisse des Kindes ab.

Lee Traynor hat einige Vorschläge, was die Kinder und Jugendlichen untersuchen könnten, vorgelegt; selbstverständlich können aber auch eigene Forschungsprojekte eingereicht werden. Der Preis ist mit DM 1.000 dotiert, Einsendeschluss ist der 31.12.2000.

Nähere Informationen bei Verlag Lee Traynor, Bruchwiesenstr. 15, 64380 Roßdorf oder unter http://www.skeptic.de.

GWUP-Konferenz

"Moderne Mythen" lautete das Oberthema der diesjährigen Konferenz der deutschen Skeptiker, die vom 1. bis 3. Juni im Münchener Forum der Technik stattfand. Über ein Dutzend Vorträge und Workshops setzten sich mit Themen aus Medizin, Technik und Gesellschaft auseinander. Am ersten Kongress-Vormittag sollte die Frage: "Was macht uns krank?" exemplarisch erörtert werden. Im einzelnen ging es um die Gefährdung durch Ozon, kleine Strahlungsdosen und Gentechnik. Hier zeigte sich dann, dass auch auf einer Skeptiker-Veranstaltung nicht alle Vorträge der selbstgestellten Maxime folgen. So stellte der Vortrag über die gesundheitlichen Auswirkungen von Ozon materialreich dar, wer unter welchen Bedingungen unter dem Umweltgift leidet (die Empfindlichkeit nimmt mit steigendem Alter nämlich deutlich ab) und was wir heute über die Art der Beeinträchtigung (z.B. von Allergikern) wissen. Der Referent zu "Fortschrittsangst am Beispiel der Gentechnik" hingegen vertrat den Standpunkt, es gebe keinerlei ernstzunehmende Kritik an der Gentechnik, alle Einwände bewegten sich auf dem Niveau schlecht informierter Tagespresse. Um eine realistische Risikoabschätzung, welche Folgen die landwirtschaftliche Nutzung transgener Pflanzen haben könnte, wand er sich auch auf Nachfragen aus dem Publikum herum; und der ganze Bereich sich verändernder Wert- und Erwartungshaltungen, die mit der Gentechnik einhergehen können und teilweise schon einhergehen (Stichwort: Der perfekte Mensch), wurde überhaupt nicht angesprochen, obwohl diese Ebene für das Unbehagen vieler Menschen der Gentechnik gegenüber mindestens ebenso wichtig sein dürfte wie die Angst vor direkten gesundheitlichen Folgen.

Auch am Samstag fand sich ein eigenwilliger Vortrag auf dem Programm - doch diesmal war die Überraschung kalkuliert und dem bayerischen Veranstaltungsort geschuldet. Allen Ernstes vertrat Wolfgang Johannes Bekh die Auffassung, dass bayerische Volksseher die Zukunft vorhergesagt hätten: Umweltverschmutzung, steigende Kriminalität, Big Brother auf RTL 2 und vieles mehr. Alle Einwände perlten an einer beachtlichen Selbstsicherheit ab, gegen den Hinweis auf die Evidenz der eigenen Behauptung haben Argumente einen schweren Stand. Insofern war diese dreiviertel Stunde ein hochinteressanter Anschauungsunterricht für die im Saal Anwesenden.

Von hohem Unterhaltungswert waren die beiden Abendveranstaltungen. Walter Krämer, Autor des Lexikons populärer Irrtümer, stellte in seinem Vortrag so manche liebgewonnene Selbstverständlichkeit in Frage. Beeindruckend waren vor allem die Beispiele aus der Statistik - so manche mit imposanten Zahlen scheinbar gut untermauerte Aussage wurde als Leerformel entlarvt. Nicht weniger beeindruckend präsentierte sich "Hundinis Zaubershow"; ohne großen Aufwand und auf einer improvisierten Bühne gelang es ihm, selbst jenes skeptische Publikum ins Land der Illusionen zu entführen.

Widerstand gegen “Humanistische Bewegung”

Im Berliner Stadtbezirk Friedrichshain regt sich Widerstand gegen die sog. Humanistische Bewegung. Nach dem Vorbild ihrer Aktivitäten im Prenzlauer Berg (vgl. MIZ 4/99) agiert die rege Gruppe hier mit der Kiezzeitung Friedrichshainer Ansichten. Eine Initiative engagierter BürgerInnen will dies nicht hinnehmen: “Es ist erschreckend, welche Akzeptanz die Sekte bereits in der Bevölkerung erreicht hat, so daß Gewerbetreibende durch Anzeigenschaltung in der Zeitung die Drahtzieher im Hintrergrund unterstützen”, heißt es in einem Aufruf. Die Initiative sucht Kontakt zu Menschen, die (auch aus anderen Berliner Stadtbezirken oder anderen Regionen) bereits Erfahrungen mit der als Sekte eingeschätzten Gruppe gemacht haben. Denn in Berlin gibt es “Bezirke, wo beherzte Menschen es schafften, die HB aus dem Kiez zu vertreiben”, so die Initiative. Konkret geht es vor allem darum, die Ansiedlung eines weiteren “Humanistischen Zentrums” zu verhindern.

Kontakt: Isa Haskel, c/o Hausbriefkasten, Kreutzigerstr. 33, 10247 Berlin


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Gruß Paraneua-Jokerbioeule!


28)
Jokerbioeule!
aus
06.11.02 0:41
eMail: URL: http://www.jokerbioeule.de/

Nachricht:

2774.) Name: Fundamentalist? Christian Geyer für FAZ im Gesprächmit Hans-Ulrich Wehler! Datum: Dienstag, der 05. November, 2002 um 22 Uhr 23
Homepage: http://www.blitz-buch.de/Kampfhund E-Mail: keine e-Mail
Der EU-Beitritt der Türkei ist ein Desaster!
Fundamentalismus das noch größre Laster!
(www.easy-kriminet.de/ Tibi-Bassam-Die-neue-Weltunordnung-W-3548750117.html - 10k -):
Nach Bassam Tibi die neue Weltunordnung ist das noch viel grössre Pflaster!
Der Fundamentalismus natürlich ist gewollt, damit für den Anfang aller Dinge - für Krieg! - auch Kriegsgeschrei ertönt!
So hat das Kopftuch Doruntina eingeholt!
Die Auferstehung für Tode und Isaaks Opferung für Zukunft ist gewollt!
Kulturzerstörung wird zur Wirklichkeit längst schon!
Wir haben aktuell den Bildersturm!
Nicht einmal CDU und CSU drückt irgendwo der G'wissenswurm!
Herr Kohl opfert seinen Sohn Kohl-Kohn?
Manch Mutter zerbricht an Drachen-Politik, die Kinder frisst und mit dem Kopftuch lächelt Hohn!Herr Rainer Hermann schreibt in FAZ (Titelseite!) schreibt über neue Chancen durch politische Polarisierung!
Was Gutes hat aus dieser Sicht wohl jede Wirrung!
Nur sprecht vor borstgen Merowingern nicht:
Vom Genocid, Ihr Holocauster und Heydrichs, denn die Türkei, die mag das nicht!
Sie lässt sich keine Panzer mehr nicht nur aus Frankreich sich nicht mehr liefern!
Auch Balfours Beatty könnte giftig geifern!
Schon längre Zeit Türkei sich sieht gern europäisch!
Soweit's der aktuellen Scharia und ihrer aktuellen Version des Korans dies genehm ist!
Denn wir sind ja ein westlich "säkularer" Staat,
vor dem man hübsche Beine unter hoch geschlitzten Röcken zu verbergen hat!
Man deckt uns zu mit ältesten Gewerben!
Denn irgendwo auch will der mitgereiste Analphabetismus nicht nur erben!
So will's die aktuelle Politik!
Von der betroffnen Bevölkerung im einzelnen, ob türkisch oder deutsch!
Allzu viel gilt sie bei Balfours nicht!
Aus Dillenburg, dort wo die Firma Buderus stark ist, war vor einigen Jahren,
von SPD-Begehrlichkeiten zugeraster islamischer Völker zu erfahren!
Dies sei durchaus mit der Scharia gut verträglich!
Kein Farbspiel ist Chamäleons unmöglich!
Ganz anders verfährt der Mandrill!
Zeigt Farben nur bei Wut, wenn schwarze Galle wird ihm zur Grill!
Hier zeigt sich Goethes Farbenlehre!
Dem grünen Chamäleon des selbsternannten Propheten wehre!
Gruß Paraneua-Bioeule samt Joker-Adressen!
Türkei ist ein Chamäleon!
Die hohe Pforte öffnet sich für Absalon!
Die goldne Pforte hat geschlossen!
Herr Wehler drückt es anders aus:
Armeniermord ist ihm ein Graus!
Doch wird man uns mit Selbsthass weiter füttern,
Wer Gerhochs Staatsbriefe liest, den könnte dies auch gegenüber CDU und ihre Aussenpolitik verbittern!
Doch hatten wir ja eine Hochzeit mit der istanbulischen Prinzessin!
Die sollten Nicht-licht-Allergische in ihrer diplomatischen Bedeutung nicht vergessen!
Ich bin nicht von der Zundel-Site!
Das Renegatentum auch keinen Kampfhund freut!
Ich beisse ehrlich und offen:
Jetzt ist's gefährlich, dass der Islam das Christentum für Aha-s-verus wird schaffen!
Dies Werk hat ja schon Tradition!


27)
Bioeule!
aus
04.11.02 13:13
eMail: URL: http://www.bioeule.de/

Nachricht:

Bioeule!

26)
geschichtliche symptomato
aus
04.11.02 13:12
eMail: URL: http://www.blitz-buch.de/Paraneua

Nachricht:

Geschichtliche Symptomatologie (Rudolf Steiner, S. 229: "Muß es denn durchaus sein, daß die Menschen garnicht dazu kommen können, durch das Regemachen desjenigen, was in ihrem Herzen und ihren innersten Herzen sitzt, den Weg zu finden zum Lichte? Muß es denn auf dem Wege des äußeren Zwangessein? Muß es denn auf dem Wege geschehen, daß erst alles zusammenbricht, damit die Menschen anfangen zu denken? Soll man nicht diese Frage doch jeden Tag, jeden Tag aufs neue aufwerfen? Nicht verlange ich, daß der einzelne dies oder jenes tut, denn ich weiß sehr gut, wie wenig man in der Gegenwart tun kann. Aber was notwendig ist, istEinsicht zu haben, nicht immer dieses falsche Urteil und dieses Nichtbemühen zu haben, in die Dinge hineinzuschauen, wie sie ihrer Wirklichkeit nach sind.
Einen merkwürdigen Eindruck hat mir eine Bemerkung gemacht, die ich heute morgen lesen konnte. Ich las in der 'Frankfurter Zeitung', also in einer deutschen Zeitung, die Betrachtung eines Mannes, den ich vor achtzehn, zwanzig Jahren gut gekannt habe, mit dem ich viele einzelne Dinge besprochen habe. Ich las in der 'Frankfurter Zeitung' ein Feuilleton von ihm. Ich habe ihn seit sechzehn, achtzehn Jahren nicht mehr gesehen. Er ist Dichter und Dramatiker, seine Stücke sindaufgeführt worden. Paul Ernst heißt er; ich habeihn seinerzeit einmal sehr gut kennengelernt. Heute las ich einen kleinen Artikel von ihm über den sittlichen Mut, darinnen ein Satz - ja, es ist ja sehr schön, wenn einer heute einensolchen Satz schreibt, aber man muß immer wieder und wiederum fragen: Muß denn erst so etwas hereinbrechen, wie es jetzt hereingebrochen ist, damit solch ein Satz möglich geworden ist? - Da schreibt ein Urdeutscher, ein sehr gebildeter Deutscher. Man hat bei uns immer behauptet, man hasse die Deutschen. Ich möchte wissen, sagte er, wer in aller Welt den deutschen Geist (vgl. Bioeules Suhrkamp-Unselig-Beitrag! Anm. Bioeule) wirklich gehaßt hat? ja doch, da erinnert er sich: In den letzten Jahren haben den deutschen Geist die Deutschen am allermeisten gehaßt!
Und vor allen Dingen, ein wirklicher innerer Haß ist schon vorhanden in bezug auf den Goetheanismus. Aber das sage ich nicht, um nach irgendeiner Seite hin eine Kritik zu üben, und schon gar nicht, um etwa dem Wilson Konzessionen zu machen. Aber es macht einen wehmütigen Eindruck, wenn die Dinge nur unter Zwang kommen, während sie wahrhaft heilsam nur sein können, wenn sie aus dem freien Menschen heraus kommen. Denn es ist heute schon notwendig, daß aus den freien Gedanken heraus diejenigen Dinge kommen, die Gegenstand derFreiheit sein müssen. Immer muß ich es aber betonen: Nicht Pessimismus zu erregen, sage ich diese Dinge, sondern um zu Ihren Seelen, zu Ihren Herzen zu sprechen, damit Sie wiederum zu anderen Herzen sprechen und versuchen, Einsicht zu erwecken, damit Urteil entsteht. (Weder Rudolf Steiner, noch Bioeule schreibt von der 'Zundel'-Site her! Sie können Ihren Eimer Wasser also einstweilen beiseitestellen und die Anrufung des heiligen Florian auf später verschieben!) Denndasjenige, was am meisten ins Schlimme gekommen ist in der letzten Zeit, das ist ja das Urteil, das sich so trüben läßt über die ganze Welt hin unter der Anbetung der (Medien-, Einschub v.Bioeule!)-Autorität. Wie ist die Welt heute froh ...., daß sie selbst nicht zu denken braucht! Dasistkeine nationale Tugend ode Untugend,das ist etwas, was jetzt in der Welt liegt und was bekämpft werden muß dadurch, daß der Mensch versucht,sich die Unterlage zu seinem Urteil zu geben. Aber man kommt nicht zu einem Urteil - verzeihen Sie den harten Ausdruck - auf seine Hinterbeinestellt und unter allen Umständen Urteile, Urteile fällt: Man braucht den Willen, einzudringen in die Wirklichkeit. Diejenigen Menschen,die heute oft die führenden menschen sind, ich habe in anderem Zusammenhange hier gesagt: Es ist die Auswahl der Schlechtesten, durch die besonderen Verhältnisse derletzten zeit herbeigeführt. - Dies muß man durchschauen. Es kommt gar nicht darauf an, sich an Schlagworte: Demokratie,Sozialismus und und so weiterzu klammern,sondern darauf kommt es an, daß man die Wirklichkeit hinter den Worten durchschaut.
Das ist es, was einem schon einmal über die Seele und auch über die Lippen kommt in der Gegenwart, wo man so deutlichsieht, daßdie wenigen,die sich heute aufgerüttelt fühlen, es auch nur unter Zwang tun, durch den Zwang es dazu kommen lassen. Das ist es, was einem sagt: Auf das Urteil,auf die Einsicht kommtes an. - Einsicht bekommt man aber in die Völkerentwickelung nur, wenn man diese tieferen Zusammenhänge insAuge faßt. Da mußman aber den Mut haben, sich zu sagen: All diejenige Wissenschaft über Völker und all dasjenige, was mitspricht in der sozialen Organisation, ohne diese Dinge zu wissen,ist inkompetent. - Diesen Mut muß man aufbringen, und über diese Mut, den man haben muß, habe ich eben auch einmal gern sprechen wollen. Ich habe heute lange genug gesprochen, aber es schien mir wichtig, einmal tiefere europäische Impulse in unmittelbarem Zusammenhange mit Impulsen der Gegenwart zu zeigen.
Sie wissen ja, daß man jetzt sozusagen von heute auf morgen nichtweiß, wie lange man noch an einem Orte ist, daß man heute zwangsweise hierhin und dorthin geschoben werden kann (vorgezogene "Internet"-Erfahrung Rudolf Steiners, die sich bei Bioeule virtuell tagtäglich am hauseigenen Computer und im Netz ereignen! Kommen Sie schneller in die Bioeule-Blitz-Bücher als ich?). Doch wie die achen auch kommen werden - vielleichtsprechen wir noch sehr langehier miteinander, vielleicht kurze Zeit -, ...der letzte Vortrag, den ich hier halte ist derheutigenicht. Ich werde es einrichten, daß ich von diesem Orte noch zu Ihnen (trotz holocaustgebeugten Rücken in der Bundesrepublik! Anm. Bioeule) sprechen kann. (andernfalls und auch sowieso haben Sie das Copyright für diese Seiten und sollten Sie im Falle meiner Verhinderung weiterführen!). Rudolf Steiner: GeschichtlicheSymptomatologie, S. 229-231!

Gruß Paraneua-Bioeule-Jokerbioeule1.de.vu,odermenning.de.vu wwwjokerbioeule.de.vu=internationalnachtigall.de.vu (von VUNIC bestätigt, aber unter dieser Bezeichnung nicht aufrufbar! Denken wir an Russland!)

25)
ludwig zwischen deutchord
aus
04.11.02 12:03
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König Ludwig II. von Bayern

König Ludwig II. gilt der Nachwelt weit mehr, als er seiner Mitwelt gegolten hat. Amerikaner und Japaner kannten nicht einmal seinen Namen. Deutsche in der Hochstimmung der Reichsgründung hielten den Wittelsbacher für einen Widersacher der Hohenzollern.

Sogar bei seinen bayerischen Untertanen, jedenfalls einer Mehrheit, war dieser Monarch, der den Monarchen zu seiner Selbstbefriedigung spielte, nicht sonderlich beliebt: „Zum Spiel ist das Zepter Dir geworden / Ein Zauberstab für eitle Phantasien / Nur Wundermärchenbilder zu gestalten / Scheint Dir die königliche Macht verliehen..." Diesen Vorwurf erhob ein Zeitgenosse, der über jeden Verdacht unbayerischer Umtriebe oder antimonarchischer Gesinnung erhaben ist: Graf Franz Pocci, königlich-bayerischer Zeremonienmeister und Oberstkämmerer, ein Dichter, Zeichner und Musiker der Spätromantik. Dem Tadel von 1871 war das Lob von 1864 vorausgegangen: „Sei gesegnet, junger König / Deine Krone ist umwunden / mit dem Kranze weißer Rosen..."

Wie viele Bayern hatte auch Pocci Hoffnungen in den 1845 geborenen, mit 18 Jahren – nach dem Tod seines Vaters Maximilian II. – auf den Thron gekommenen Ludwig II. gesetzt. Gerade ein Staat wie das von Montgelas geschaffene moderne Bayern, den eine Ministerialbürokratie rational und rationell administrierte, schien eines Königs zu bedürfen, der seinen Part in einer konstitutionellen Monarchie so zu spielen vermochte, dass er der Prosa der Staatsregierung die Poesie hinzufügte.

Maximilian II., der gesagt hatte, er wäre lieber Professor als König geworden, war für diese Aufgabe wenig geeignet gewesen. Ludwig II. schien sie übernehmen zu können – der Wittelsbacher, der eine Bühnenrolle als jugendlicher Held mit der Hauptrolle im Königreich vertauscht zu haben schien. Der Beifall verebbte bald. Denn der neue König mied zunehmend das Staatstheater, ließ sich in München kaum noch blicken und zog sich auf seine Schlösser auf dem Land zurück, zunächst nach Berg am Starnberger See und nach Hohenschwangau. Seinen Pflichten kam er immer weniger nach.

Dem Ministerium kam dies nicht ungelegen, weil es schalten und walten konnte, ohne Ermahnungen oder gar Eingriffe gewärtigen zu müssen. Untertanen jedoch, die sich als Staatsbürger fühlten und in einer konstitutionellen Monarchie ein Anrecht darauf zu haben meinten, den Monarchen möglichst oft in ihrer Mitte zu haben, empfanden dies als Distanzierung des Königs von Volk und Vaterland.

Ludwig II. glich immer mehr einem Schwanenritter à la Lohengrin, der sich von niemandem befragen lassen wollte, wer er sei und woher er komme, und sich, weil man an ihn zu viele Fragen und Anforderungen stellte, auf den Weg zur Gralsburg begab. Erste Kritik im Publikum wurde laut, als Ludwig II., kaum auf dem Thron, Richard Wagner, dessen Oper „Lohengrin" für ihn ein Schlüsselerlebnis gewesen war, nach München holte und ihn gleichsam zu seinem Mitherrscher im Reich der Phantasie erhob. Am 4. Mai 1864 war der Meister gekommen, am 10. Dezember 1865 musste er schon wieder gehen. Minister und Münchner waren sich einig: Sie dauerte das viele Geld, das der König für einen persönlich fragwürdigen Komponisten und dessen umstrittene Kunst ausgab, und sie versuchten zu verhindern, dass der Monarch von Wagners Musik noch weiter in eine Traumwelt gerissen würde.

„Bei der Fahrt nach der Kirche am Eröffnungstag des Landtags ist er vom Publikum nicht Behurrat worden, und man hat ihn kaum gegrüßt", notierte im Frühjahr 1866 Fürst Chlodwig zu Hohenlohe-Schillingsfürst, der bald darauf bayerischer Ministerpräsident wurde. Bereits zwei Jahre nach seiner Thronbesteigung war der Nimbus Ludwigs II. in den Augen vieler Bayern beschädigt, und durch sein Verhalten in diesem Schicksalsjahr verblasste seine Aureole weiter.



Als sich im Mai 1866 der Knoten zum Deutschen Krieg schürzte, reiste der König von Bayern, der mit den anderen loyalen Mitgliedern des Deutschen Bundes von Preußen herausgefordert worden war, zu Richard Wagner in die Schweiz. Als Bismarck im Juni 1866, um den Knoten der deutschen Frage mit dem Schwert zu lösen, zum Kriege schritt, zog es Ludwig II. nicht wie Wilhelm I. von Preußen zu seinen Truppen ins Feld. Er blieb nicht einmal an seinem Schreibtisch in der Hauptstadt, sondern schloss sich auf Schloss Berg ein, spielte auf der Roseninsel im Starnberger See den Lohengrin, brannte Feuerwerke ab, während die Preußen unter Kanonendonner über den Main nach Nordbayern vorstießen.

Die Folgen der Niederlage von 1866 bedrückten den König von Bayern: Seine Souveränität sei angeschlagen, und sie werde durch eine Eingliederung Bayerns in ein von Preußen geschaffenes und geführtes Reich beseitigt werden. Anstatt jedoch die weiß-blaue Landtagsmehrheit bei der Wahrung bayerischer Interessen im deutschen Einigungsprozess einzuspannen und das liberale, schwarz-weiß-roten Zielen entgegenstrebende Staatsministerium zu bremsen, beließ er es bei Jammern und Klagen hinter vorgehaltener Hand. So setzte er sich zwischen die Stühle. Bayerische Patrioten nahmen es ihm übel, dass er mit der Souveränität des Staates nicht die seiner Krone verteidigte; und so stand selbst die konservative, monarchistische Mehrheitspartei nicht zu ihm, als er schließlich vom Ministerium für regierungsunfähig erklärt wurde. Deutsch-national gesinnte Bayern – vor allem in Franken und Schwaben – vergaßen es ihm nicht, dass er 1870 der Sedanfeier in München ferngeblieben war, weil er das besiegte Frankreich nicht für den Erbfeind hielt, und – obwohl eingeladen – nicht zur Kaiserproklamation nach Versailles fuhr, weil er nicht im Schloss seines Idols, des Sonnenkönigs Ludwig XIV., dabei sein wollte, wenn der Hohenzoller Wilhelm I. zum Deutschen Kaiser erhoben wurde.

Zwar hatte er den von Bismarck aufgesetzten „Kaiserbrief" geschrieben, in dem der König von Bayern den König von Preußen bat, zur Krönung des deutschen Einigungswerkes die Kaiserwürde anzunehmen. Doch da er dies gegen seinen Willen, aber gegen Bargeld tat – Bismarck ließ ihm insgesamt sechs Millionen Goldmark zukommen –, war es kaum geeignet, sich den Respekt jener, die ihn „Ludwig den Deutschen „ genannt hatten, zu verdienen.

Die Verwendung dieser und noch vieler weiterer Millionen aus der königlichen Privatschatulle für seine Schlossbauten fand Kritik auf allen Seiten. Liberale sahen darin einen unproduktiven Einsatz von Geld, Sozialisten hätten es lieber für die Bekämpfung der Armut ausgegeben. Konservative mochten nicht begreifen, dass ein Monarch, den Monarchisten bei Auftritten vor seinem Volk feiern wollten, in seinen Schlössern geschlossene Vorstellungen des Königtums gab. Münchner konnten es nicht verstehen, dass Ludwig II. nicht wie Ludwig I. und Maximilian II. in seiner Haupt- und Residenzstadt baute. Katholiken kritisierten, dass er zwar Schlosskapellen einrichtete, aber im Kulturkampf Kirchenfeinde und Staatsgläubige gewähren ließ. Frauen waren irritiert, dass dieser König sich keine Königin nahm, keine Prinzen und Prinzessinnen in die Welt und in das Königreich setzte, nicht das Seine zu dessen Fortbestand tat.

Neuschwanstein, die Gralsburg, erschien als Fluchtburg eines Menschenfeindes und Linderhof als Lustschloss eines Mannes, der nur sich selber liebte. Ludwig Thoma konnte es nicht fassen, dass der Sonnenkönig-Imitator den Wald auf der Herreninsel im Chiemsee, „das reizvollste Landschaftsbild", zerstörte, „indem er den unglücklichen Abklatsch des Versailler Schlosses errichten ließ". Doch der Schriftsteller räumte ein: „Am Chiemsee war man wohl zufrieden mit dem regen Leben, das sich nunmehr entwickelte."

Bereits zu seinen Lebzeiten hatte Ludwig bei Oberbayern und auch Allgäuern Sympathien gewonnen. Wie sie schätzte er das Oberland und scheute die Stadt, liebte Berge und Seen, baute Schlösser, die vielen Menschen in der Umgebung Arbeit und Brot gaben und die nicht nur die Phantasie des Schlossherrn, sondern auch die seiner Untertanen beflügelten, auch wenn sie nur aus der Ferne bewundern durften. „Seine Freude an der Natur", erzählte Ludwig Thoma, der ihn bei seinem Vater, dem Förster in der Vorderriss, gesehen hatte, „galt in meinem Elternhause wie bei allen Leuten in den Bergen als besonderer Beweis eines edlen Charakters, und niemandem fiel es ein, an krankhafte Erscheinungen zu glauben". Selbst Wildschützen und Wilderern mochte imponieren, „dass während seiner Anwesenheit in Hörweite kein Schuss fallen durfte; er wollte sich Tod und Vernichtung nicht in diesen Frieden hineindenken". Wer ihn gar bei einer seiner nächtlichen Ausfahrten in einer Goldkarosse oder auf einem Prunkschlitten vorbeigleiten sah, glaubte einem Wesen aus einer anderen Welt begegnet zu sein.

Doch bei weitem nicht alle Bayern fühlten und dachten wie eine wachsende Anzahl von Oberländern. Dass aus dem Ungeliebten oder Weniggeliebten ein Vielgeliebter, zumindest aber ein Vielbewunderter werden konnte, dazu bedurfte es ebenso spektakulärer wie rätselhafter Ereignisse. Die Wende brachten die Entmündigung des Königs wegen angeblicher Verrücktheit und die bis heute nicht eindeutig geklärten Umstände seines Todes am 13. Juni 1886. „Ein ewiges Rätsel bleiben will ich mir und anderen", hatte Ludwig gesagt. Die ungelösten Rätsel – war er nun verrückt oder nicht, brachte er sich um oder wurde er umgebracht – lösten eine Mystifizierung aus. Das Rätselhafte, das Geheimnisvolle und Unerklärliche gehören zum Wesen des Märchens. Ludwig II. erschien so als Märchenkönig.

Je mehr Rationalismus und Materialismus, Etatismus und Nationalismus, von denen sich dieser König abgewandt und in sein Traumreich zurückgezogen hatte, um sich griffen, um so mehr wuchs das Verständnis für sein Verhalten, das Mitgefühl mit seinem Schicksal, wurde er zu einer faszinierenden Kultfigur für Genossen einer Zeit, die immer prosaischer, grauer und trister, unangenehmer und unerträglicher zu werden schien.

Von allen ihren Herrschern fühlten sich viele Bayern nun am meisten zu diesem König hingezogen. War er nicht deshalb in sein Phantasiereich „ausgestiegen", weil er in seinem Königreich und erst recht im Deutschen Kaiserreich nicht viel zu sagen hatte und schon gar nicht bestimmen konnte, was seiner – freilich oft abstrusen – Meinung nach geschehen sollte? War nicht selbst der nominell Erste im Staate von den wirklich Mächtigen, den Ministerialbürokraten und Wirtschaftsmagnaten, gegängelt worden? War nicht sogar der Monarch, wie so mancher seiner Untertanen, nicht nur ein Opfer der allmächtigen Staatsräson, sondern auch einer angeblich allwissenden, jedenfalls allgewaltigen Wissenschaft geworden?

Ludwig II. war von Machtrepräsentanten des 19. Jahrhunderts entmündigt worden. Die Psychiater, die Paranoia diagnostizierten, stützten sich auf Zeugenaussagen von Sekretären und Lakaien, auf Akten, die den Staatsbeamten die Welt bedeuteten und sie veranlassten, den König für regierungsunfähig zu erklären, weil er aufgrund seiner Verrücktheit und Entrücktheit nicht mehr in der Lage gewesen sei, seine in der Staatsverfassung festgelegte Rolle zu spielen.

Schon bald mussten die bayerischen Staatsautoritäten zur Kenntnis nehmen, dass gerade dieser Monarch, der aus der Staatsrolle gefallen zu sein schien, die ihm in der Konstitution zugeschriebene Aufgabe, wenn auch eher passiv als aktiv, erfüllt hatte: den Staat zu symbolisieren und zu integrieren, das Volk zu bewegen, sich in der Person dieses Königs von Bayern mit dem bayerischen Staat zu identifizieren.

Auf Poesie sei die Sicherheit der Throne und Reiche gegründet, meinte Gneisenau, ein romantischer Preuße. Das Staatsgefühl, das der von Montgelas rational konstruierte und von der Bürokratie rationell administrierte bayerische Staat benötigte, wurde durch den Märchenkönig geweckt und gefördert. Wenn es noch heute ein bayerisches Staatsbewusstsein gibt, so ist das nicht nur, aber nicht zuletzt Ludwig II. zuzuschreiben, genaugenommen der Wertschätzung, die Bayern wenn auch nicht für den lebenden und unverstandenen, so doch für den toten und verklärten König empfanden und weiterhin empfinden.

Doch nicht allein Bayern haben diesen Romantiker auf dem Thron, der so etwas wie ein Märtyrer geworden war, zur Ehre einer Nostalgie erhoben, die mit zunehmendem Progressismus immer mehr Gläubige fand.

Dieser König von Bayern sei der letzte wahre König seines Jahrhunderts gewesen, fand kurz nach dessen Tod Paul Verlaine. Er sei ein Opfer der „Science" geworden, der modernen Wissenschaft im weitesten Sinne, die – so der französische Dichter – „mörderisch" geworden sei für „Poesie, Musik, die Künste allesamt", bedrohlich und feindlich für ein Leben in Individualität und Schönheit, in wahrer Freiheit.

Was Ludwig II. im 19. Jahrhundert fühlte und ahnte, das meinten Zeitgenossen des 20. Jahrhunderts zu erleben: dass der Fortschritt an Grenzen stößt und Menschen dabei gestoßen und getreten werden, dass bei aller äußeren Freiheit der innere Freiheitsraum immer enger wird, von Vernunftgeboten und Sachzwängen eingeengt.

Zu seinen Lebzeiten galt er vielen als abnorm, weil er sich den Normen seines Jahrhunderts nicht anpassen und sich in sie nicht einfügen wollte – weder in liberale und demokratische noch in machtstaatliche und nationalstaatliche Formen.

Für verrückt wurde er gehalten, weil er ein den Errungenschaften dieser Zeit Entrückter war, sich einer von Technik und Industrie bestimmten Gegenwart entzog und sich in eine – vermeintlich – schönere und bessere Vergangenheit versetzte.

Nur als Hilfsmittel der Traumerzeugung ließ er moderne Errungenschaften gelten. Die mit einem Gerüst aus Stahl und Beton errichtete künstliche Tropfsteinhöhle in Linderhof galt Ludwig als geglückte und beglückende Verbindung der Venusgrotte aus „Tannhäuser" mit der Blauen Grotte von Capri. Das rote und blaue Licht wurde mit Strom aus dem in der Nähe errichteten Elektrizitätswerk, einem der ersten in Bayern, erzeugt. In einem Muschelkahn, von zwei Schwänen begleitet, glitt der Spätromantiker nächtens auf seinem Grottenteich dahin – in der von einer Heizung erzeugten Warmluft wucherten die Trugbilder, und die Klänge Wagnerscher Musik entführten ihn in Traumsphären.

So wurde es bald empfunden: In Ludwig II. bäumte sich die Phantasie gegen die Monotonie auf. Menschen, auf der Tagseite der Moderne stehend, wenden sich – wenn auch nur für Augenblicke – nicht ungern der Nachtseite zu, und dieser Wittelsbacher fasziniert sie gerade als „König der Nacht" in Geheimnisdunkel und Sternenglanz.


Nicht zuletzt deswegen, und nicht nur, um ein Tourismusprogramm zu absolvieren, strömen Besucher aus aller Welt in die Schlösser Ludwigs II., des königlichen Aussteigers, der die Vorstellungskraft wie die Mittel besaß, sich ein Traumreich zu schaffen.

Seine Königsschlösser online!


Eigentlich gedachte er, als er ausziehen musste, die Schlösser, die er für sich und nur für sich gebaut hatte, in die Luft sprengen zu lassen. Sie blieben stehen, ziehen gewöhnliche Sterbliche an, von denen er sie – wie er sagte – nicht „profanieren" lassen wollte. Sie erwiesen sich für die bayerischen Staatsbehörden, deren Vorgänger vergebens ihre Entstehung zu verhindern gesucht hatten, als willkommene Bereicherung des Staatsbudgets – und als ein Gewinn für alle, die ihrem Seelenhaushalt durch einen Besuch beim Märchenkönig einen Posten Märchenhaftes hinzufügen wollen.

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24)
"Vierter" Weg?
aus
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Johannes Heinrichs
Artikel

Der vierfache Pfad
Das ganzheitliche Paradigma von Gesellschaftsreform

in: Der 3. Weg - Februar 1999


Ökonomie als Schicksal?

In seiner Erfurter Begegnung mit Goethe (1808) bemerkte Napoleon zum Thema Schicksal: "Was will man jetzt mit dem Schicksal, die Politik ist das Schicksal" (Goethe, Hamburger Ausgabe, Bd. X, 546). So sprach ein begnadeter Machtpolitiker. Ein vom Religiösen als dem Wichtigsten im Leben durch-drungender Mensch oder gar ein religiöser Fundamentalist würde damals wie heute zweifellos geantwortet haben: "Das Schicksal, das ist nur ein Ausdruck für Gottes Vorsehung. Das Wichtigste, auch für die Gestaltung der öffentlichen Angelegenheiten, das ist das Verhältnis der Menschen zu Gott, eben das Religiöse."

Ein solcher Mensch würde wohl die verlorene Einheit von Religion und Politik, vielleicht unter der heute vielfach zu hörenden Bezeichnung "Werteverlust", als das Grundübel beklagen. Ein Künstler und Kul-turmensch wie Goethe, Bewunderer und zugleich Antipode Napoleons, würde eher sagen "Das für das Schicksal der Allgemeinheit Wichtigste, das ist die Entfaltung einer wahrhaft menschlichen Kultur aufgrund der ’Freiheit des Geisteslebens‘ – ein Ausdruck, mit dem Rudolf Steiner nach dem 1. Weltkrieg sein Hauptanliegen gekennzeichnet hat, wobei er allerdings Kultur und Religion kaum unterschied. Beide waren für ihn untrennbare Äußerungen des "Geisteslebens".

Silvio Gesell und Karl Marx – wenn es mir erlaubt ist, beide einmal in einem Atemzuge zu nennen –
würden beide antworten: "Die wirtschaftliche Basis mit dem Geldsystem bestimmen heute das Schicksal der Völker." Wenn es gelänge, hier eine grundlegende Veränderung herbeizuführen, dann wäre das öffentliche Schicksal in positivem Sinne gewendet. Alles andere ergäbe sich daraus von selbst. Viele Leser des "3. Weges" werden darin ihre eigene Einstellung wiedererkennen.

Man hat dieser Sichtweise, meist im Hinblick auf Karl Marx oder – was bei weitem nicht dasselbe ist – auf den leninistisch-stalinistisch geprägten Marxismus, das Etikett "Ökonomismus" gegeben. Freiwirtschaftler müssen sich fragen, ob ihnen nicht auch vielfach zurecht dieses Etikett angehängt wird. So fundamental wichtig die Reform des Geldsystems ist – wäre mit ihr bereits die gesamte anstehende Gesellschaftsreform geleistet? Wäre das ganze Haus der Gesellschaft mit der Sanierung des Kellers, der Basis, in Ordnung gebracht?

Dazulernen ist schwer

Noch fundamentaler ist nach der bloßen Möglichkeit einer Basissanierung allein zu fragen: Ist die wirtschaftliche-monetäre Reform überhaupt zu leisten, wenn nicht alle Ebenen des gesellschaftlichen Ganzen zugleich berücksichtigt werden? Was läßt sich aus der traurigen Tatsache lernen, daß die Freiwirtschaft nach fast einem Jahrhundert keine reale gesellschaftliche Wirkung verbuchen kann (obwohl man eine bewußt-seinsmäßige Wirkung heute anerkennen muß)? Selbst dazulernen ist stets schwerer, als bloß die böse Welt anklagen. Um so schwerer, wenn man wirklich schon etwas zu bieten hat.

Das Spezifische und
der Blick aufs Ganze

Oft wird nach einer Philosophie der Freiwirtschaft gefragt. Die Antwort, die ich hier versuchen möchte, lautet zunächst negativ: Die Freiwirtschaft braucht sich nicht mit einer überlieferten Weltanschauung (z. B. mit dem Anarchismus Max Stirners oder mit der christlichen Religion oder etwa mit der Anthroposophie Rudolf Stei-ners) zu identifizieren.

Sie tut gut daran, sich gerade nicht an eine bestimmte religiöse oder quasi-religiöse Weltanschauung noch an eine bestimmte Kulturphilosophie noch an sonstige politische Philosophien und Zielsetzungen zu binden, wie es immer wieder versucht wurde. In diesem Sinne stimme ich meinem früheren Dis-kussionsgegner Johannes Jenetzky (vgl. DDW 7-10/96) durchaus zu, daß die Freiwirtschaft sich auf ihre "Essentialia" (umlaufgesicherte Indexwährung und Vergemeinschaftung des Bodens) konzentrieren sollte.

Blick aufs Ganze nötig

Dennoch es ist unerläßlich, daß sie gleichzeitig den "Blick aufs Ganze" (so der Titel der Freiburger Lesertagung ´98) nicht verliert, also nicht bei einem Ökonomismus stehen bleibt und damit bei der Illusion, die Klärung der wirtschaftlichen Basis, des Geld- und Zinsproblems, würde das Ganze der Gesellschaft automatisch in Ordnung bringen, zumal wenn diese Klärung vorerst theoretischer Art ist und die seit 70 Jahren so dringend ersehnte Verwirklichung an politischen, kulturellen und religiös-weltanschaulichen Hindernissen scheitert.

An die Stelle solcher Illusion muß die Vision von einer freien Gesellschaft treten, ohne vorschnelle Festlegungen auf weltanschaulicher, kultureller und politischer Ebene. Statt dessen geht es darum, die vier anfangs genannten Ebenen des "Schicksals" der Völker grundsätzlich sozialtheoretisch zu unterscheiden und gleichzeitig in Beziehung zu setzen. Wilhelm Schmül-ling hat die im folgenden zu skizzierende Position am Ende der Freiburger Tagung treffend als "neues Paradigma" zusammengefaßt.

Er sprach damit ein großes Wort gelassen aus. Nimmt man es ernst, so geht es darum, an die Stelle der ökonomistischen Illusion das Ganze der Gesellschaft so im Blick zu behalten, daß die von Außenstehenden als sektiererisch empfundene Verengung auf ein einziges Allheilmittel für alle Bereiche der Gesellschaft vermieden wird.

Zur Handlungs-
Systemtheorie

An diese Grundlagen kann ich hier nur flüchtig und umrißhaft erinnern, nachdem sie in DDW 3/94 sowie zuletzt in meinem Buch "Sprung aus dem Teufelskreis" allgemeinverständlich dargelegt worden sind.(Für wissenschaftliche Ansprüche dort weitere Literaturangaben.) Der Akzent soll diesmal vielmehr auf den praktischen Konsequenzen der Viergliederungs-Sicht liegen. Wissenschaftlich begründet ist sie in einer Handlungs-Systemtheorie.Diese umfaßt eine Typologie des menschlichen Handeln allgemein sowie eine Stufung des sozialen Handelns in die Hauptstufen:

(1) physisches Behandeln, instrumentales Handeln oder Güteraustausch,

(2) einseitig strategisch- zielorientiertes Handeln,

(3) kommunikatives, Gegensei tigkeit suchendes Handeln,

(4) metakommunikatives Handeln.

Das Stufungsprinzip ist ein solches der praktisch-sozialen Reflexion,
d. h. der intentionalen Orientierung an dem Handlungen anderer. Handlungen und insbesondere soziale Handlungen sind Reflexionsprozesse. Deshalb bildet der Grad der Reflexivität den Unterscheidungsgrund der Handlungsstufen. Die Gegenseitigkeit der Reflexion, die Verschränkung der Intentionen der Handelnden, liefert zugleich das in der Sozialtheorie (Habermas-Luhmann-Debatte seit Ende der siebziger Jahre) vermißte Prinzip des Übergangs vom Handeln zum System quasi-kybernetischer Art. (Kybernetische Rückkoppelung stellt eine physische Analogie zur Reflexion dar.)

Ich spreche wegen dieser gar nicht zu überschätzenden Bedeutung des Reflexionsprinzips für alles, was aus menschlichem Bewußtsein und Handeln hervorgeht, auch von einer Refle-
xions-Systemtheorie. Die Vierfach-heit ist letztlich eine Gesetzmäßigkeit der menschlichen und zwischen-menschlichen Reflexion. Die oben genannten Handlungsstufen formen sich nun in einem Staat als dessen (mehr oder minder deutlich differenzierte) Subsysteme aus:




Wann droht Teufelskreis?

Selbstverständlich ist das Bild
eines Hauses zu statisch, um die Wechselbeziehungen zwischen den Systemebenen und zwischen deren Unterabteilungen1 adäquat wiedergegeben zu können. Die Systemebenen bilden zugleich einen Kreislauf – sei es einen heilen oder einen Teufelskreis. Jedes dieser Subsysteme muß stets als Funktion des Ganzen berücksichtigt werden (Integrationsprinzip), differenziert sich aber in einer modernen Gesellschaft – mehr oder minder konsequent – real von den anderen (Differenzierungsprinzip). Nur durch Differenzierung der Systemebenen ist Integration, gemeinsame Freiheit, unter den modernen Bedingungen von individueller Freiheit möglich.

Fehlende Differenzierung

Das Viergliederungs-Postulat bedeutet nun, der faktisch latent vorhandenen Differenzierung konsequent durch Institutionen Rechnung zu tragen, so daß die unheilvolle, scheinbar natürwüchsige Prägung des sozialen Ganzen von unten nach oben, also von der Wirtschaft über die Politik in den "Überbau", umgekehrt wird zu einer vernunftbestimmten Regulierung von oben nach unten: von den Grundwerten über die kulturellen Werte zu den politischen Zielsetzungen bis zu den wirtschaftlichen Zielen und Mitteln.

In gewissem Sinn stellt dieses Postulat die radikale Umkehrung der ökonomistischen Sicht dar, jedoch keine symmetrische Umkehrung, weil jedem Subsystem zugleich ausdrücklichst seine Eigengesetzlichkeit zugestanden wird. Dem Materialismus der ökonomistischen Sicht wird dadurch kein neuer, einseitiger Idealismus entgegengesetzt.

Wir brauchen jeweils fachkompetente, unabhängig voneinander gewählte Parlamente und Exekutivorgane für jede Systemebene: ein Wirtschaftsparlament, diesem übergeordnet (rahmensetzend, nicht etwa planwirtschaftend) das im engeren Sinn politische Parlament, diesem durch Rahmenkompetenzen übergeordnet ein Kulturparlament sowie eine diesem nochmals übergeordnete Grundwerteversammlung.

Strukturale Theorie
statt Weltanschauung

Die Viergliederungstheorie will den geordneten Blick aufs soziale Ganze anbieten, nicht im Sinne einer bestimmten weltanschaulichen Philosophie, die sich etwa als "die Philosophie der Freiwirtschaft" ausgeben will, sondern im Sinne eines methodischen Strukturden-kens, welches den Blick aufs Ganze aus Gründen ordnet und dynamisiert. Ich bin mir bewußt, daß mit solch einem strukturalen Ganzheitsdenken auch inhaltliche Positionen verbunden sind, zum Beispiel die Interpretation der vierten Ebene des menschlichen Bewußtseins wie der Gesellschaft als religiös, als Sinn-Offenheit für das Ganze.

Solche Positionen lassen sich aber diskursiv (im Sinne von argumentativ, nicht im Sinne des derzeitigen vieldeutigen Modegeschwätzes von "Diskurs") aufweisen und sind keine Glaubenspositionen (trotz Offenheit für möglicherweise durch besondere Erfahrung oder Botschaften begründete Glaubenspositionen).

Der Relativismus, der behauptet, es gebe kein wissenschaftlich begründetes Ganzheitsdenken, ist selbst Funktion unseres sozialen Durcheinanders. Relativismus/Skeptizismus und Autoritätshörigkeit/Dogmatismus reichen sich die Hände zu gemeinsamer Abwehr des vernünftig Erkennbaren (wie schon Kant beklagte).

Diese Strukturtheorie steht – trotz ihrer wissenschaftlichen Ansprüche und vieler hier unausgeschöpfter Aspekte – mit dem gesunden Menschenverstand im Bunde, der da sagt: Ich wußte schon ohne komplizierte Reflexions-Systemtheorie, daß es eine wirtschaftliche, eine politische, eine kulturelle und eine weltanschaulich-religiöse Ebene der Gesellschaft gibt und daß sie auf keine einzige Ebene allein zurückzuführen sind.2Ist das für
unsere Politiker etwas Neues? Es könnte sein. Denn das Alltagswissen ist nicht schon durchdachtes Wissen, aus dem allgemeinverbindliche, praktische Konsequenzen gezogen werden können.

Silvio Gesells Einsichten über die kapitalistische Geldwirtschaft, in zeitgemäßer Form und mit aktuellen statistischen Daten präsentiert etwa bei Helmut Creutz, sind so einleuchtend, daß man sich fragt, warum sie nicht zum Wohle aller (außer der wenigen Überprivile-gierten) verwirklicht werden. Es kann nicht an den hier und da diskutablen Einzelheiten der Wäh-rungstechnik liegen.

Heldenverehrung allein führt nicht weiter

Es geht auch nicht darum, wieweit Gesells Einsichten völlig originell sind, und ob er das Jahrhundert-, gar Jahrtausendgenie war, zu dem manche ihn hochstilisieren wollen. Solcher Geniekult scheint mir meist der Versuch einer Kompensation der tatsächlichen und permanenten gesellschaftlichen Frustration der Freiwirtschaftler zu sein. Er kommt nur bei wenigen positiv an und weckt bei den meisten verständliche Widerstände (weshalb ein Helmut Creutz sich von solcher Heldenverehrung wohlweislich fernhält).

Er führt nur zu unfruchtbaren Auseinandersetzungen wie derjenigen um den abstrusen "Faschismus"-Vorwurf an Gesell. Selbstverständlich ist es notwendig und verdienstvoll von Werner Onken wie von Klaus Schmitt, sich mit dergleichen auseinanderzusetzen, wenn es nun einmal im Raum steht (Klaus Schmitt, Entspannen Sie sich, Frau Ditfurth!). Auch ist für unsere heutige Situation nicht mehr unmittelbar entscheidend, was in der Auseinandersetzung Silvio Gesells mit Karl Marx sowie zwischen Freiwirtschaftlern und "Marxisten" schiefgelaufen ist (vgl. Kap. 11 von "Sprung aus dem Teufelskreis"), wenngleich dies immer noch in das leider grundlegend
gestörte Verhältnis der politischen Linken zur Freiwirtschaft nachwirkt.

Kurzschluß zwischen Ökonomie und Religion?

Die sachlichen Argumente müssen sprechen. Ersetzt man sie durch Personenkult, kommen mit Recht auch die Defizite in Silvio Gesells Schriften zur Sprache. So hat sich Gesell in seiner Schrift "Der abgebaute Staat" (1927) meines Erachtens nicht als großer Gesellschaftsdenker ausgewiesen, weil gerade darin ein Ökonomismus zum Ausdruck kommt: Es genüge die Bereinigung des Geld- und Wirtschaftssystems. Den Rest, die rechtlich-politische Sphäre, kann im Grunde das "Faustrecht" besorgen. Solche Irrtümer steigern zwar nicht Gesells Ansehen unter Sozialwis-senschaftlern, doch tun sie dem, was er wirklich zu sagen hatte, wenig Abbruch – vorausgesetzt, man erkennt und anerkennt das Defizit, das sich geschichtlich leider in der Freiwirtschaftsbewegung fortpflanzte.

Auf der anderen Seite appelliert Gesell freilich in derselben Schrift an die Einsicht der christlichen Abgeordneten bzw. ihrer Kirchen – als wären diese die unmittelbar für Politik, näherhin Wirtschaftspolitik kompetenten, legitimierten und unbefangenen Instanzen. Hier
haben wir das ganze Problem des Verhältnisses von Wirtschaft, Politik (im engeren Sinn) und Weltanschauung/Grundwerte vor uns, wenngleich in damals bis heute ungeklärter Form.

Klerikalismus als Kurzschluß

Der Kurzschluß zwischen Ökonomie und Religion wäre unter modernen Bedingungen (der an sich schon stattgefundenen, nur noch nicht konsequent durchgeführten Differenzierung der Systemebenen) ein
unheilvoller Klerikalismus, von dem wir auch unter den gegenwärtigen Bedingungen staatskirchenartiger Privilegien für die großen Kirchen keineswegs frei sind.

Zur weltanschaulichen Grundwerte-Ebene

Staatskirchenartige Privilegien bilden das Gegenteil von demokratischer Regelung der religiös-ethischen Grundwerte. Gemeint ist nicht etwa eine mehrheitliche Abstimmung über religiöse Wahrheitsfragen, sondern die Bildung eines demokratischen Konsenses über das, was an gemeinsamen Grundwerten des Gemeinwesens – bei
religiös-weltanschaulichem Pluralismus – von der großen Mehrheit anerkannt werden kann. Dies ist viel mehr, als einerseits religiöse Fundamentalisten und mildere Vertreter alleinseligmachender
Positionen (die über Grundwerte und ihre Auslegung mittelalterlich verfügen wollen) wie anderseits solche "postmodernen" Pluralismusvertreter anerkennen wollen, die meinen, ein modernes Gemeinwesen brauche keine gemeinsam anerkannten Grundwerte.

Das Gegenteil ist der Fall. Die unantastbare Würde des Menschen, die zu achten und zu schützen die Verpflichtung aller staatlichen Gewalt ist (GG Art. 1,1), stellt letztlich einen religiösen und religiös begründeten Grundwert dar.

Das Problem mit den aus ihr folgenden Grundrechten der Persönlichkeit, zum Beispiel auch dem Recht auf Arbeit (als Bestandteil der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte von 1948 auch zum deutschen Grundgesetz gehörig), besteht darin, daß sie nicht wirksam durchgesetzt werden können.

Beim "Recht auf Arbeit" geht es um den unbedingt zu achtenden Vorrang des Menschen vor dem nur scheinbar auch arbeitenden Kapital und seinen Maschinen. Dieses und manche andere Persönlichkeitsrechte können aber nicht effektiv durchgesetzt werden, weil wir keine Grundwerteversammlung haben, die Rahmenrichtlinien an die ihr untergeordneten parlamentarischen und exekutiven Ebenen des Gemeinwesens bindend weitergeben könnte. Der sogenannte "Werteverfall", über den die undemokratisch überprivilegierten Kirchen am meisten klagen, ist nicht in einem Mangel des moralischen Bewußtseins der großen Mehrheit der Bevölkerung begründet, sondern in der mangelnden Durchsetzbarkeit von Grundwerten in demokratischen Verfahren.

Sie werden aber nicht durchsetzbar sein, solange unser Gemeinwesen nur Wahlen für den scheinbaren Allround-Politiker kennt, nicht aber spartenspezifische, besser ebenenspezifische Beauftragung3 von anerkannten Fachleuten für jede Ebene des sozialen Systems. Die nicht bloß in menschlich-egoistischen Klugheitsregeln (modischerweise oft "anthropozentrisch"
genannt4, als sei der Mensch auf Raubtierverhalten festgelegt), sondern in der Anerkennung von religiös-ethischen Grundwerten begründete Eigenwürde und Eigenwerte der Tiere, Pflanzen und Landschaften bleiben bloße Theorie und ein fortwährender Skandal in einer
angeblich aufgeklärten Gesellschaft, solange nicht ein Grundwerte-parlament zumindest den jeweiligen Minimalkonsens der Bevölkerung artikulieren und in rechtlich wirksamen Rahmenrichtlinien durchsetzen kann.

Umwelt als sittliche Frage

In der ganzen ökologischen Frage, nicht allein einer materiellen Überlebensfrage der Menschheit, sondern einer Frage ihres sittlichen Selbstrespektes, verbinden sich religiös fundierte Letztwerte und Grundwerte des Gemeinwesens unmittelbar mit wirtschaftlichen Fragen, ebenso wie bei dem erwähnten Recht auf Arbeit. Da es sich um Grundwerte handelt, ist jedoch keineswegs die Wirtschaftspolitik allein dafür zuständig. Diese hätte vielmehr die bindenden Vorgaben des Grundwerte-Parlaments zu realisieren. Dann käme die Diskussion auf den Tisch, ob und mit welcher Wirtschaftsordnung solche Grundrechte realisierbar sind.

Statt effektiver Durchsetzung konsensfähiger Grundwerte ergeht man sich heute in einem florierenden ideologischen Ethik-Boom:
in Individual-Ethik für alle Lebenslagen und Berufsrollen: Dem einzelnen wird appellierend angelastet, was gesamtgesellschaftlich-strukturell nicht geleistet wird. Das Natur und soziale Gerechtigkeit verheerende Finanzsystem bildet nur ein Hauptbeispiel für diese "ethische" Ablenkungs-Ideologie.

Es wird geflissentlich übersehen, daß der gegenwärtige Kapitalismus ein Religionsersatz, ja eine Pseudo-Religion darstellt, gegen deren systemische Allgegenwart die ethischen Ermahnungen und Verhaltensregeln für die einzelnen nicht allein machtlos sind, sondern Ablenkungsfunktion haben. Das wichtigste ethische Postulat an den einzelnen (ohne den sich freilich nichts bewegt) ist heute das Durchschauen der großen Zusammenhänge durch unbestechliche, denkende wie fühlende, Wahrheitsliebe. Keine Religion und Ethik ist höher als die Wahrheit, die freilich niemand ein- für allemal gepachtet hat, deren Erkenntnis jeder/jede sich freilich etwas kosten lassen muß.

"Freiheit des Geisteslebens" auf der kulturellen Ebene

Andere Grundwerte rechtlich verbindlich zu setzen, hätte zunächst "nur" kulturelle Folgen, zum Beispiel das Verbot unnötiger Gewaltdarstellungen in den öffentlichen Medien, auf internationaler Ebene die effektive Unterbindung von Kinderpornographie im Internet sowie auf nationaler Ebene die Durchsetzung effektiver Freiheit der Wissenschaft von konfessioneller, politischer und wirtschaftlicher Bevormundung, jedenfalls in ihrer nicht transparenten, unkontrollierbaren Form. Dies betrifft bereits die kulturelle Ebene sowie die Kompetenz eines von den anderen Ebenen, besonders von der Machtpolitik und von wirtschaftlichen Einflußnahmen freien Kulturparlamentes.

Was einseitige Apologeten der freien Martwirtschaft – die ohnehin unter den Bedingungen des gegenwärtigen Geldsystems eine "fromme" Fiktion zur ideologischen Verschleierung des Bestehenden darstellt –gern übersehen, ist die Tatsache, daß große Teile des nationalen Kulturlebens keineswegs marktwirtschaftlich, sondern staatlich organisiert und subventioniert sind: vor allem der überwiegende Teil des Universitäts-, Forschungs- und Schulwesens, von der Subventionierung bestimmter Kunstsparten zu schweigen. Es kann hier nicht diskutiert werden, wieweit in einer wirklich befreiten Marktwirtschaft auch diese Kulturbereiche marktwirtschaftlich organisiert werden könnten, ohne Schaden zu leiden. Jedenfalls, noch weniger als im rein wirtschaftlichen Bereich kann und darf dies ohne staatliche Rahmengesetzgebung geschehen.

Der moderne Staat muß wesentlich auch Kulturstaat sein. Das hat mit einer Verplanung des frei-gesellschaftlichen Kulturlebens nichts zu tun, viel weniger als unter den derzeitigen Bedingungen der wirtschaftlich und machtpolitisch dominierten Kultursteuerung. Kultur ist nicht nur in den öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten, sondern bis weit ins Schul- und sogar Wis-senschaftssystem hinein vom Proporz der Konfessionen sowie der universal zuständigen Parteien und ihren scheinbar universal gebildeten und kompetenten (unter macht-politischem Gesichtspunkt gewählten) Abgeordneten abhängig.

Kulturparlament ist nötig

Die öffentliche Verantwortung des wissenschaftlichen und pädagogischen Systems soll keineswegs geleugnet werden. Gefordert werden muß vielmehr eine spezifisch kulturpolitische Beauftragung von dafür kompetenten Abgeordneten, die somit auch eigene Verantwortung vor dem Wähler haben. Die Riesen-summen, die von Bund und Ländern (deren Kulturhoheit nur ein schwacher Abglanz der hier geforderten Ausdifferenzierung des kulturellen Bereichs darstellt, weil die Länderparlamente ebenso undifferenziert politische Versammlungen bilden wie der Bundestag!) liefern nur die eine Argumentationsschiene für die Notwendigkeit demokratischer Transparenz. Die andere besteht in der notwendigen qualitativen Unabhängigkeit des wissenschaftlichen, pädagogischen und publizistischen Prozesses.

Ohne "Freiheit des Geisteslebens", wie sie von der anthroposophischen "Dreigliederungsbewegung" seit über 70 Jahren gefordert wird (wenngleich nicht mit einem
gesamtsystemischen, institutionell wirksamen Konzept und ohne die nochmals für eine weltanschaulich pluralistische Gesellschaft unerläßliche Unterscheidung von religiöser Weltanschauung und Kultur, von religiösen Letztwerten und kulturellen Werten), ist keine befriedigende Weiterentwicklung der Demokratie möglich. Über die unsachgemäße Vermachtung von Wissenschaft und Schule und deren verheerende Folgen für die Bewußtseinsevolution der Menschen wäre vieles zu berichten.

Staatliche Beaufsichtigung des Schulwesens macht nur guten Sinn, wenn es der Kulturstaat als solcher ist, gestützt auf ein unabhängiges Kulturparlament, das diese Aufsicht ausübt, indem es
gerade die freien gesellschaftlichen Kräfte schützt. Die Ausdifferenzie-rung der kulturstaatlichen Ebene könnte – scheinbar paradoxerweise – in ganz anderem Maße "Bildungsfreiheit" gewähren, als dies unter den gegenwärtigen wirtschaftlichen, machtpolitischen und konfessionellen Zwängen möglich, ja vorstellbar ist. "Die Bildungsfreiheit ist die Grundlage für Geistes-, Gewissens-, Religions-, Informations- und Pressefreiheit. Ihre Realisierung ermöglicht eine freie Wirtschaftsordnung, die ökologisch und sozial ist und der gesamten Menschheit zu ihrem Wohl verhilft."
(B. Bartmann)5

Mit diesen Worten wird also der Ermöglichungs-Zusammenhang zwischen freier Wirtschaft und freier Bildung umgekehrt gesehen als von den meisten Freiwirtschaft-lern. Beide Sichtweisen sind aber richtig, solange sie nicht jeweils einseitig verabsolutiert werden: Die verbreitete Einsicht in Zusammenhänge der "natürlichen Wirtschaftsordnung" würde Bildungs-freiheit voraussetzen – und letztere umgekehrt die Freiheit von der monetären Dominanz über das Kultursystem via Politik.

Daß es sich um wechselseitige Be-dingungszusammenhänge handelt, daß der Weg zur vollständigeren Realisierung eines wirklich demokratischen und pluralistischen Gemeinwesens selbst ein pluraler, nämlicher vierfacher ist, dies stellt das praktisch-politische Grundanliegen in meiner Sicht von "Viergliederung des sozialen Systems" dar.

Politik im weiteren
und engeren Sinne

Dabei ist ein weiter Politik-Begriff von der politischen Ebene im engeren Sinn zu unterscheiden. In weiterer Bedeutung umfaßt das Politische alle Kanalisierung von Macht (möglichst) durch Recht, und da ein moderner Staat primär im Recht begründet ist (der Begriff des Rechtsstaats, im Unterschied zum traditionellen, religiös begründeten, theokratischen Staat "von Gottes Gnaden"), umfaßt also die mehr oder weniger rechtliche Gemeinwesenorganisation alle vier Ebenen. In der engeren Bedeutung bildet die Politik jedoch nur eine, nämlich die strategisch-machtmäßige Organisationsebene des Gemeinwesens, das zweite Subsystem des Ganzen.

Heutige Allround-Politiker müssen sich an den Gedanken gewöhnen, daß sie zwar das Ganze des (kommunalen, staatlichen bzw. überstaatlichen) Gemeinwesens zu organisieren haben, jedoch so, daß sie die anderen Ebenen in ihrer
Eigengesetzlichkeit freisetzen müßten: das Wirtschaftliche als den politischen Rahmenbedingungen untergeordnete, aber durchaus auch eigengesetzliche Ebene, das Kulturelle und Weltanschaulich-Religiöse jedoch als übergeordnete Rahmenbedingungen.

Politiker sollen nicht
über alles bestimmen

Solange es die spezifischen Wirtschaftspolitiker, Kulturpolitiker, Grundwertepolitiker noch nicht in ihren eigenen verfassungsmäßigen Rollen gibt, sind wir auf die Mitwirkung der bisherigen "politischen" Allround-Politiker der Parteien angewiesen. Künftige "politische Politiker" werden sich nur mit innerer und äußerer Sicherheitspolitik, Territorialfragen, Außenpolitik, Verkehrspolitik usw., also mit der Gemeinwesenorganisation im engeren, machtbezogenen Sinn, zu befassen haben.

Viele dieser Frage stehen unter kulturellen Vorgaben und müssen sachgerecht als solche vom Kulturparlament diskutiert werden. Die gegenwärtige Diskussion um doppelte Staatsbürgerschaft zum Beispiel ist vor allem eine Frage der kulturellen Identität und Loyalität, keine bloße Frage der Sicherheit und des "politischen" Wahlrechts (das leider ein Allround-Wahlrecht für Allround-Parteipolitiker ist).

Die gegenwärtige Auseinandersetzung läuft demgemäß völlig schief, den eigentlichen Sachfragen unangemessen6. Anderes läßt sich bei dem gegenwärtigen, undifferenzier-ten Politikbegriff leider nicht erwarten.

Die Viergliederung als
erweiterte Gewaltenteilung

Es handelt sich um nichts Geringeres als um ein erweitertes Konzept von Gewaltenteilung. Die traditionelle, leider in unserer Verfassungs-wirklichkeit auch sehr verwässerte, geschweige denn über den Be-wußtseinsstand der Französischen Revolution hinaus weitergedachte Gewaltenteilung, umfaßt, je nach der Stellung der Amtsmacht zu den Gesetzen, in reflexionslogischer Ordnung, d. h. neuer Begründung:

1. die Verwaltungs-Exekutive, die bestehende Gesetze bloß anzuwenden hat; sie ist evidenterweise von der folgenden Exekutive unterschieden;
2. die politische Exekutive, die Entscheidungsvollmacht im Rahmen der Gesetze hat;

3. die Legislative, die über Gesetze berät und sie in Kraft setzt;

4. die Judikative, die über den Gesetzgebungsvorgang und die korrekte Anwendung der Gesetze zu wachen hat.

Diese traditionellen Gewalten gehören alle der politischen Ebene im engeren Sinne des Machtsystems an. Die Viergliederung beinhaltet eine wesentlich erweiterte Gewaltenteilung, insofern die klassischen vier (nicht bloß drei!) Gewalten sich vervierfachen im wirtschaftlichen, politischen, kulturellen und Grundwerte-Staat. Auf jeder dieser Ebenen sind Verwaltung, politische Exekutive, Parlament und Judikative im Sinne der Rechts- und Gesetzgebungsüberwachung zu unterscheiden. (Die routinemäßige Rechtsanwendung, einschließlich die der niederen Gerichte, gehört der Verwaltungs-Exekutive an.)
Auf jeder dieser Ebenen gibt es ferner den Unterschied zwischen staatlichem Amtshandeln und frei-gesellschaftlichem Handeln. Der funktionale Zusammenhang der Systemebenen ist sehr einfach durch die Reflexions-Hierarchie gewährleistet. Diese wird von selbst durch eine zirkuläre Rückkoppelung ergänzt, insofern die übergeordneten Ebenen keine Rahmenbedingungen setzen werden, die nicht realisierbar sind.

Für den Fall, daß es Streit zwischen den Instanzen gibt, sind mehrere Lesungen sowie Schlichtungsverfahren vorzusehen. Der judikativen Kontrolle der Gesetzgebungsvorgänge käme sicher eine erhöhte Bedeutung zu.

Mehr Demokratie durch direkte Demokratie?

Es gibt heute mehrere Organisationen, die sich für "Mehr Demokratie" im Sinne der Formen direkter Demokratie in unserem Gemeinwesen einsetzen.7 Angesichts des ungeheuren, von den
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